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Zählstellen für Radverkehr werden kommendes Jahr aufgebaut

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Radweg
Ein Mann fährt mit seinem Fahrrad auf einem mit einem Verkehrsschild gekennzeichneten Radweg. © Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Der Aufbau der geplanten Zählstellen für den Radverkehr wird nach Angaben des Verkehrsministeriums das kommende Jahr in Anspruch nehmen. Man rechne mit einer einjährigen Installationsphase im Jahr 2022, erklärte das Ministerium in Wiesbaden auf eine Landtagsanfrage des SPD-Abgeordneten Tobias Eckert. 270 automatische Zählstellen sollen anschließend systematisch den Radverkehr in Hessen erfassen.

Wiesbaden - Die Standorte seien so ausgewählt worden, dass ihre Daten ein repräsentatives Bild abgäben.

Geplant sind 140 von der Verkehrsbehörde Hessen Mobil ausgewählte repräsentative Standorte für Radwege an Bundes- und Landesstraßen, das Rad-Hauptnetz Hessen und die hessischen Radfernwege sowie 130 durch Kreise, Städte und Gemeinden ausgewählte Standorte in den kommunalen Radverkehrsnetzen. Das hessische Verkehrsministerium erhofft sich Erkenntnisse darüber, wie das Radnetz sinnvoll ausgebaut werden kann. Die Kosten für Installation, Betrieb und Auswertung der mit im Boden verlegten Induktionsschleifen ausgestatteten Zähler gab das Ministerium mit rund 3,6 Millionen Euro an.

Hessen werde mit dem Vorhaben bundesweit führend, erklärte das Ministerium. Wenn erste Erfahrungen gemacht seien, sei eine Erweiterung des Zählernetzes möglich und mittelfristig angedacht. Mittelfristig sollen die Daten den Angaben zufolge auch öffentlich gemacht werden. Sie sollen eine Grundlage für ein netzweites rechnergestütztes Radverkehrsmodell liefern, das sich im Aufbau befinde. Für den motorisierten Verkehr auf Autobahnen sowie Bundes- und Landesstraßen gibt es landesweit schon 2900 Zählstellen - etwa 500 von ihnen sind fest installiert. dpa

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