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Zahlreiche Proteste gegen Corona-Maßnahmen nicht angemeldet

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Corona-Protest
Eine Frau, die ein Schild mit der Aufschrift "Kinder brauchen Freiheit und Sicherheit" trägt, nimmt an einer Demo gegen die Corona-Beschränkungen teil. © Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild

Ein Großteil der polizeilich bekannten Proteste gegen die Corona-Maßnahmen vom Montagabend ist laut einer Bilanz des hessischen Innenministeriums nicht angemeldet gewesen. Von den insgesamt 149 Versammlungen und Aktionen von Kritikern der Corona-Maßnahmen, die der Polizei bekannt wurden, seien lediglich 18 zuvor angemeldet gewesen. Zudem habe es hessenweit 13 angemeldete Gegenveranstaltungen gegeben, teilte das Ministerium am Dienstag mit.

Wiesbaden - Beamte aller sieben hessischen Polizeipräsidien seien landesweit mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei im Einsatz gewesen.

Insgesamt hätten sich landesweit fast 15 000 Menschen an den Protesten beteiligt. Die Größe der Versammlungen habe variiert von wenigen Dutzend Personen bis hin zu rund 1300 Menschen, die in Fulda auf die Straße gegangen seien.

Die Versammlungen und Ansammlungen seien „grundsätzlich ruhig und friedlich“ verlaufen, „bei festgestellten Verstößen gegen erlassene Auflagen wurde durch die Polizei Hessen im ersten Schritt ein kommunikativer Ansatz umgesetzt“, erklärte das Ministerium. Vereinzelt sei es unter anderem zu Widerstandshandlungen gegen Beamte gekommen – wie in Bad Homburg und Hanau. Im Nachgang sei in Einzelfällen die Identität der entsprechenden Personen festgestellt worden, um Verstöße zu ahnden. „Unabhängig davon wurden Straftaten konsequent verfolgt“, hieß es. dpa

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