Zeitplan für Radweg trotz Hochwasserschäden nicht gefährdet

Der Zeitplan für den Lückenschluss des Radweges an der Bundesstraße 42 bis nach Rheinland-Pfalz soll trotz der Schäden an den Baustellen durch das Rheinhochwasser eingehalten werden. Die Experten von Hessen Mobil seien guter Dinge, dass die schwierige Baumaßnahme wie geplant im Jahr 2023 fertiggestellt werde, sagte eine Sprecher der Behörde für Straßen- und Verkehrsmanagement der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden.

Wiesbaden - Die gesamte Länge der Baumaßnahme zwischen Rüdesheim und der Landesgrenze beläuft sich auf rund 11,3 Kilometer. Noch auf etwa vier Kilometern auf dem Abschnitt zwischen Assmannshausen und Lorch (Rheingau-Taunus-Kreis) werde an dem Geh- und Radweg gebaut, erklärte der Sprecher. Der Ausbau der B 42 und der Neubau des angrenzenden Geh- und Radwegs gelten planerisch und technisch als sehr aufwendig. Grund ist, dass sich das Rheintal in der Region sehr verengt. Zwischen dem Fluss und den Felswänden bleibt nur wenig Platz für die Fahrbahnen.

Die Höhe der Schäden an den Baustellen durch das Hochwasser könne noch nicht beziffert werden, sagte der Sprecher von Hessen Mobil. Da es aber voraussichtlich noch eine Vollsperrung von mehreren Wochen an Teilen der Bundesstraße geben werde, könnten möglicherweise andere Arbeiten an dem Radweg am Rheinufer vorgezogen werden. dpa

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