1. Startseite
  2. Hessen

Zigarettenkauf mit falschem 200-Euro-Schein: Freispruch

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Justitia
Justitia-Figuren an einer Glasscheibe in einem Gerichtsgebäude. © Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild

Trotz der Vorlage eines falschen 200-Euro-Scheins beim Kauf einer Schachtel Zigaretten in einem Kiosk ist ein Mann vor Gericht freigesprochen worden. Das Amtsgericht Frankfurt sah bei seinem Urteilsspruch am Dienstag den Vorwurf der Geldfälschung gegen den 33-Jährigen als nicht erfüllt an. Es sei nicht erwiesen, dass der Angeklagte von der Fälschung gewusst habe.

Frankfurt/Main - Auch die vier weiteren falschen Banknoten in seiner Geldbörse seien ihm nicht zweifelsfrei zuzurechnen.

Der Kioskinhaber hatte den Schein unmittelbar nach dem Zigarettenkauf in einem Prüfgerät als „Blüte“ erkannt und den Kunden zur Rede gestellt. Im Verlauf eines Gerangels fiel dessen Personalausweis aus der Geldbörse und er konnte rasch identifiziert werden.

Vor Gericht behauptete er, das Geld von seiner Mutter erhalten zu haben. Er sei davon ausgegangen, die Scheine seien echt gewesen. Die Mutter verweigerte indes am zweiten Verhandlungstag die Aussage. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig - die Staatsanwaltschaft hatte eine Haftstrafe von 16 Monaten ohne Bewährung beantragt. dpa

Auch interessant

Kommentare