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Zukunftsatlas: Vier hessische Kommunen unter den Top 20

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Skyline von Frankfurt bei Nacht
Die Lichter in den Büros der Bankentürme von Frankfurt leuchten bei hereinbrechender Dunkelheit. © Boris Roessler/dpa/Symbolbild

Darmstadt zählt einer Studie zufolge zu den Städten mit den besten Zukunftschancen in Deutschland. In einer Analyse des Forschungs- und Beratungsinstitutes Prognos landete die südhessische Stadt mit Platz 7 unter den Top 10 der kreisfreien Städte und Landkreise. Auch dem Hochtaunuskreis (Platz 12), dem Main-Taunus-Kreis (14) und der Bankenmetropole Frankfurt (20) bescheinigt die Studie für das „Handelsblatt“ gute Perspektiven.

Berlin - Wiesbaden kommt auf Rang 35. Deutlich abgeschlagen sind die Städte Offenbach (178) und Kassel (180).

Der Untersuchung zufolge sind Regionen mit einer Spezialisierung auf Zukunftsbranchen grundsätzlich gut für die Zukunft gewappnet. In Westdeutschland findet sich demnach insgesamt rund ein Viertel der Regionen in dieser Gruppe, überwiegend in Süddeutschland. Als ein Erfolgsrezept sieht die Studie auch eine Verflechtung von Großstädten und ihrem Umland. Als Beispiele nennt sie unter anderem Frankfurt.

Die Städte und Landkreise mit den besten Zukunftschancen liegen der Studie zufolge weiter vor allem im Süden. Die besten Aussichten bescheinigt der Prognos-„Zukunftsatlas“ dem Landkreis München, gefolgt von Erlangen und der Stadt München. Deutliche Risiken sieht die Studie für die Landkreise Mansfeld-Südharz (Rang 400) und Stendal (399) in Sachsen-Anhalt sowie den Landkreis Prignitz (398) in Brandenburg.

Prognos untersucht alle drei Jahre die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit aller kreisfreien Städte und Landkreise Deutschlands - zurzeit sind es 400. Dabei werden 29 Indikatoren zur Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft, zur Arbeitsmarktlage, zur Demografie sowie zur sozialen Lage und zum Wohlstand berücksichtigt. dpa

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