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Zwei Prozesse um Drogengeschäft samt Messerattacke gestartet

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Justitia
Die Justitia ist an einer Scheibe am Eingang zum Oberlandesgericht zu sehen. © Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild

Zwei separate Prozesse um ein und dasselbe Drogengeschäft samt Messerattacke in Frankfurt sind völlig unterschiedlich losgegangen. In dem Verfahren gegen die beiden mutmaßlichen Messerstecher äußerten sich die Angeklagten am Mittwoch vor dem Landgericht zunächst nicht zu den Vorwürfen. In dem zweiten Verfahren gegen die damaligen Kaufinteressenten legten die Beschuldigten dagegen Geständnisse ab.

Frankfurt/Main - Den zwei 24 und 26 Jahre alten mutmaßlichen Messerstechern wird zweifacher versuchter Totschlag vorgeworfen. Sie sollen im Oktober 2020 auf einem Hotelparkplatz in Frankfurt-Bonames ihre Opfer, die 25 und 29 Jahre alten Angeklagten des zweiten Prozesses, mit dem Messer schwer verletzt haben. Der 25-Jährige schwebte nach erheblichem Blutverlust und einer verletzten Lunge kurzzeitig in Lebensgefahr.

Die beiden Käufer wollten auf dem Parkplatz sieben Kilogramm Marihuana für 34 000 Euro übernehmen. Bei dem Treffen mit den Verkäufern kam es aus bislang unbekannten Gründen zum Streit, der mit der Messerattacke endete. Für beide Prozesse wurden jeweils mehrere Verhandlungstage terminiert, die Verfahren sollen aber jeweils noch im Dezember abgeschlossen werden. dpa

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