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Das Landgericht in Gießen.

Zweiter Anlauf für Gutachten im Mordfall Johanna

Nach einem ausgefallenen Termin soll im zweiten Anlauf ein psychiatrisches Gutachten zum Angeklagten im Mordfall Johanna vorgestellt werden.

Nach einem ausgefallenen Termin soll im zweiten Anlauf ein psychiatrisches Gutachten zum Angeklagten im Mordfall Johanna vorgestellt werden. Die Erkenntnisse sollen nun heute am Landgericht Gießen im Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder des achtjährigen Mädchen präsentiert werden. An dem zunächst dafür vorgesehenen Termin am Dienstag kam es nicht dazu. Gutachter Rolf Speier, forensischer Psychiater und Ärztlicher Direktor der Klinik im nordhessischen Haina, war verhindert.

Der Angeklagte (42) aus Friedrichsdorf soll Johanna im September 1999 entführt, missbraucht und ermordet haben. Ihre Leiche wurde im April 2000 in einem Wald bei Alsfeld (Vogelsbergkreis) gefunden. Der Angeklagte hat die Entführung des Mädchens gestanden, einen Missbrauch und Mord bestreitet der Deutsche aber. Den Tod des Mädchens stellte er als einen Unfall dar.

Der Gutachter soll einschätzen, ob der Angeklagte womöglich aufgrund starken Drogenkonsums vermindert schuldfähig war. Ebenso werden Erkenntnisse über eine eventuell pathologische sexuelle Orientierung des Angeklagten erwartet und welche Gefahr künftig von ihm ausgehen könnte.

(dpa)

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