Das Licht der aufgehenden Sonne streift die Hochhäuser Frankfurts
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Das Licht der aufgehenden Sonne streift die Hochhäuser der Skyline Frankfurts.

Zwölf neue Filme mit Drehorten in Hessen

Trotz der Corona-Einschränkungen sind in Hessen seit Beginn der Pandemie ein Dutzend Spielfilme gedreht worden. Das geht aus einer Kleinen Anfrage der AfD an den Hessischen Landtag hervor. Gedreht wurde nicht nur in den Großstädten, sondern auch in kleineren Orten wie Bad Wildungen, Dillenburg und Rüdesheim.

Wiesbaden - Die HessenFilm und Medien GmbH förderte laut Kunstministerium zwischen Februar 2020 und Juni 2021 zwölf Filmproduktionen mit zusammen rund 3,4 Millionen Euro. Einer behandelt das Leben von Prinzessin Diana („Spencer“, gedreht in Kronberg). „Partynation (gedreht in Frankfurt) bekam mit 630.000 Euro die höchste Fördersumme, gefolgt von „Lucy ist jetzt Gangster“ (585.000 Euro, gedreht in Heppenheim) und „Sayonara Rüdesheim“ mit 500.000 Euro.

In Rüsselsheim wurde ein Film namens „Mutter“ gedreht, in Bad Wildungen „Das Schwarze Quadrat“, in Dillenburg „Trübe Wolken“, in Offenbach „Ach Du Scheiße!“, im Taunus „Klabautermann“. In Kassel entstand ein Film mit dem Titel „Das Kino sind wir“, in Frankfurt „Nicht von schlechten Eltern“, in Wiesbaden „Lotte Eisner. (K)ein Ort. Nirgends.“

Dazu kommt laut Kulturministerin Angela Dorn (Grüne) eine unbekannte Anzahl an Projekten, die nicht von der HessenFilm gefördert würden, zum Beispiel Fernsehproduktionen. Die Anfrage bezog sich vor allem auf die pandemiebedingten Einschränkungen für Filmschaffende. Laut Dorn sind keine Verstöße gegen die Maßnahmen bekannt. Ob Filmschaffende sich impfen lassen oder sich kritisch zu Corona-Politik geäußert haben, habe die Förderung nicht beeinflusst. dpa

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