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Wegen Coronavirus: Netflix muss Dreh einer teuren Produktion verschieben

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Von: Sophia Adams

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Netflix bekommt nun ebenfalls die Auswirkungen des sich verbreitenden Coronavirus zu spüren. Der Dreh einer Produktion muss kurzfristig verschoben werden.

So langsam hat auch die Filmindustrie mit der Ausbreitung des Coronavirus zu kämpfen. Das betrifft nicht nur Hollywood selbst, sondern auch den Streaming-Giganten Netflix, der mittlerweile unzählige Filme und Serien selbst produziert. Das Problem ist dabei weniger auf infizierte Mitglieder des Teams zurückzuführen. Stattdessen sollen viele Werke an besonders vom Coronavirus betroffenen Orten gedreht werden.

Um eine Gefährdung der mitwirkenden Personen zu vermeiden, verschieben die Verantwortlichen deshalb mehrere Drehs - wie beispielsweise die Fertigstellung eines Netflix-Films.

Netflix will Dreh von "Red Notice" verschieben

Das Coronavirus kommt Netflix* gerade gar nicht gelegen, da der Streamingdienst plante, einen Teil des Action-Films "Red Notice" in Italien aufzunehmen. Um das gesamte Produktionsteam nicht zu gefährden, suchen die Verantwortlichen deshalb nach neuen Drehorten, berichtet Deadline. Entsprechend könnte es nicht nur zu Verzögerungen bei der Fertigstellung, sondern auch bei der Ausstrahlung kommen. Wann der Film voraussichtlich erscheinen wird, ist unter diesen Umständen nicht absehbar.

Für den Streamingdienst* könnte diese Entwicklung ordentlich ins Geld gehen. Wie Insider vermuten, soll die Produktion ohnehin eine der teuersten sein, die sich der Streamingdienst je geleistet hat. Das hängt unter anderem mit den Schauspieler-Gagen zusammen, denn so treten die Action-Stars Dwayne "The Rock" Johnson ("Jumanji", "Fast & Furious: Hobbs & Shaw"), Ryan Reynolds ("Deadpool") und Gal Gadot ("Wonder Woman") gemeinsam auf.

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Weitere Filmdrehs in Italien werden verschoben

Auch Hollywood leidet unter dem Coronavirus. So kündigten beispielsweise die Macher von "Mission: Impossible 7" an, einen dreiwöchigen Dreh in Venedig aufgrund des sich ausbreitenden Erregers verschieben zu müssen.

Zudem ist davon auszugehen, dass in Zukunft noch weitere Film- und Serien-Produktionen betroffen sein werden. Das Gleiche gilt übrigens für Film-Premieren, die aufgrund der großen Menschenansammlungen ein Sicherheitsrisiko darstellen.

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soa

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