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?Dschungelcamp?: Der große Walter

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Da k

Da konnte unser Lieblingsurwaldinsasse Walter Freiwald nur zustimmen: „Ich bin faul und nicht attraktiv, aber ich bin bekannt.“ Walter, der selbsternannte Programmchef von RTL, hatte seine Tränen wieder getrocknet. Zwar hat er immer noch keinen Job, dafür aber augenscheinlich eine gute Zeit im Busch: Am fünften Tag seiner Australienreise musste der ehemalige Teleshopping-Guru einen Kamelpenis futtern und Kakerlakenpüree trinken. Auch wenn er die Speisen nicht in der vorgegebenen Zeit in seinen Magen verfrachten konnte, so blieb Walter während der Prüfung doch einigermaßen cool und locker.

In Wallung brachte ihn dagegen die Äußerung von seiner alten Bekannten Maren Gilzer, die mit Hundeblick und trotteligen Pippi-Langstrumpf-Zöpfen  beteuerte, die bekannteste Urwaldinsassin der diesjährigen Staffel zu sein. Das musste Uns-Walter jedoch energisch vereinen: „Frag mal auf der Straße nach Maren Gilzer. Die kennt doch keiner.“  

Der Retter des Fernsehens

Und das wir uns hier so sehr in Walter Freiwald, den Thomas Bernhard des Dschungels, verguckt haben, das liegt auch daran, dass der Rest der Pritschencamper so unglaublich langweilig sind. Angelina Heger sehnt sich nach ihren Hunden, Sara Kulka hat ihren Schimpfwörter-Wortschatz mittlerweile überarbeitet und Jörn Schlönvoigt immerhin die Haare schön. Von „Dem Mann“ Aurelio hatte man sich durchaus mehr Testosteron-Attacken gewünscht, und Rolfe Scheider, na gut, der hat wenigstens das Dschungelklo vollgepinkelt.

Walter Freiwald ist der einzige Buschbewohner, der das Spiel angenommen hat. Der Mann mit der Bügeleisenstimme spielt eine Rolle, die er sich vorher im heimischen Wohnzimmer zurechtgelegt hat und die er wunderbar auszufüllen weiß. Ob er sich nun selbst als Retter von „Wetten, dass…?“ in Stellung bringt, oder als natürlichen Nachfolger von Günther Jauch: Mehr, mehr, mehr davon.

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