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"Dschungelcamp": Maren, ihm schmeckt?s nicht!

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Langsam drehen sie durch, die elf Dschungelinsassen: Die Bäuche knurren und jeden Tag aufs Neue gibt es nur Bohnen und Reis. Und dann auch noch das: Maren Gilzer kann nicht kochen. So sieht das jedenfalls der stolze Buckel-Träger Walter Freiwald. „Ich kann sie nicht ertragen“, gibt er später zu, abgeschirmt im Dschungeltelefon. Dieser Provokation kann Gilzer nichts entgegenhalten: „Das geht da rein, und da wieder raus“, äfft sie, und lupft ihre immer noch ziemlich trotteligen Pippi-Langstrumpf-Zöpfe.

Während der Streit zwischen den Glücksspiel-Koryphäen Walter und Maren eskaliert, schlonzen Rolfe, Rebecca und Benjamin unaufgeregt durchs Camp. Kaum möglich, dass in den Staffeln zuvor unauffälligere Kandidaten auf ihren Pritschen herumlungerten.

Den großen Auftritt hatte an Tag 6 indes Tanja: Ihre Dschungelprüfung geriet zwar zur lahmen Raterunde, dafür bewunderte sie Hartwichs blaue Augen („Die sind so blau wie Meer“). Die Sehnsucht nach der Mama war da längst vergessen und die Tränen getrocknet.

Ein würdiger König

Für den Rosamunde-Pilcher-Moment sorgte übrigens einigermaßen überraschend der volltätowierte Muskeltänzer Aurelio: „Rose steht für Liebe, Präsenz, Schönheit“, erklärte er der verdutzten Sara. Diese war von diesem romantischen Bekenntnis so sehr verzückt, dass nur stammeln konnte: „Bitte mache Babys!“ Hat er auch vor, der Aurelio. Mal sehen, ob eine der Camp-Bewohnerinnen in Frage kommen. Maren Gilzer scheint jedenfalls echtes Interesse zu haben.

Doch wird keiner der Kandidaten in den nächsten zwei, drei Tagen eine überzeugende Charakteränderung oder zumindest Grimasse präsentieren, dann wird Uns-Walter wohl nicht von der Besteigung des Dschungelthrons abgehalten werden können. Er wäre ein würdiger Vertreter dieser Zunft.   

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