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Chips fürs Gehirn

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Chips-Esser haben es schwer. Hat doch ihr Lieblingssnack einen schlechten Ruf. Denn anders als Schokolade gelten Knabberzeug und Pommes frites nicht gerade als kulinarische Sünde der Intellektuellen.

Chips-Esser haben es schwer. Hat doch ihr Lieblingssnack einen schlechten Ruf. Denn anders als Schokolade gelten Knabberzeug und Pommes frites nicht gerade als kulinarische Sünde der Intellektuellen. Völlig zu Unrecht, wie sich nun herausstellt.

Denn gerade Pommes und Chips stellen eine Belohnung für das Gehirn dar, fanden Kölner Forscher nun heraus. Sowohl fettiges als auch kohlenhydratreiches Essen aktiviere das dortige Belohnungssystem, beides in Kombination verstärke den Effekt noch. Und das Belohnungssystem muss wichtig sein, kann es doch immerhin das Sättigungsgefühl total überlagern. Wer also in die Chipstüte greift, kann mit Fug und Recht behaupten: Ich tue etwas für mein Gehirn – und alle Nachfragen durch Knistern übertönen.

Fragt sich natürlich, warum ein solcher Nachweis in Bezug auf Schokolade noch nie nötig war. Schließlich enthält diese gerüchteweise auch ein klein wenig Fett und Kohlenhydrate. Aber Schokolade wird viel öfter im Zusammenhang mit gesunden Antioxidantien und als erfolgreiches Mittel gegen Traurigkeit und Liebeskummer genannt. Das lässt wohl doch den Schluss zu, dass Schokoladenfans zumindest im Bereich Ausreden viel klüger sind. Und manchmal knistert es sogar zwischen ihnen – aber sie verraten vor lauter Klugheit einfach nicht, warum.

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