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Kolumne

Drei wichtige Erfahrungen

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Bereits in mittleren Jahren überkommt den Menschen das Gefühl: Er hat etwas weiterzugeben. Etwas, das künftige Generationen klüger machen wird, ihnen eigene bittere Erfahrungen erspart.

Bereits in mittleren Jahren überkommt den Menschen das Gefühl: Er hat etwas weiterzugeben. Etwas, das künftige Generationen klüger machen wird, ihnen eigene bittere Erfahrungen erspart. Nur weiß er inhaltlich nicht immer, was das ist.

Die Glossenschreiberin allerdings hat nach 48-jährigem Nachdenken drei Lebenserfahrungen ausgemacht, die sie der hoffentlich staunenden Nachwelt unbedingt weitergeben will. Erstens: Das Unglück kommt immer von der anderen Seite. Deswegen macht man sich zu viel Sorgen um das, was nie eintrifft. Aber zu wenig um das, was einen dann eiskalt erwischt. Das wäre beängstigend, wenn es denn etwas nützen würde.

Zweitens, und fast noch wichtiger: Wer sich die Hände wäscht, sollte vor dem Einseifen überprüfen, ob wirklich Wasser aus dem Hahn kommt. Diese Erfahrung wurde auf unzähligen Zugtoiletten empirisch überprüft, kann aber auf alle Bereiche des Lebens übertragen werden. Denn viele werden eingeseift und bemerken danach erst zu spät, dass es gar nicht läuft.

Die dritte Erfahrung ist jedoch die Entscheidende: Wer glaubt, das wunderbar chaotische Leben auf drei Top-Weisheiten reduzieren zu können, kocht nur mit Wasser. Und das kommt besorgniserregender Weise nicht mal aus dem Hahn.

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