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Die Erde als Scheibe

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Manche glauben der Wissenschaft und den Medien, dass die Erde rund ist – ohne auch nur einmal selbst nachgesehen zu haben. Doch glücklicherweise gibt es in den USA einen aufrechten Zweifler.

Manche glauben der Wissenschaft und den Medien, dass die Erde rund ist – ohne auch nur einmal selbst nachgesehen zu haben. Doch glücklicherweise gibt es in den USA einen aufrechten Zweifler.

Dabei handelt es sich nicht etwa um Donald Trump, der vermutlich eher an eine Baseball-Form der Erde glaubt – gemäß dem Motto „America First“. Nein, der Zweifler ist der Tüftler Mike Hughes. Er wollte am Wochenende mit einer selbst gebauten Rakete beweisen, dass die Erde eine Scheibe ist, bekam aber keine Startgenehmigung. Verschwörungstheoretiker wissen: Das kann kein Zufall sein.

Schließlich mehren sich die Anhaltspunkte für die Scheiben-Theorie: Die Kultur ist verflacht – eine klare Anpassung an die flache Erdform. Das Klima ändert sich, weil die Erdscheibe von der Sonne einseitig angebrutzelt und zu selten gewendet wird. Und verdächtig oft heißt es: „Viele Menschen in unserer Gesellschaft fallen hinten runter.“ Das liegt vermutlich daran, dass man das Wort „Scheibenkleister“ kaum noch hört.

Möglich wäre natürlich auch, dass die Erde irgendwann mal rund war – aber nach so vielen Jahren Homo sapiens einfach platt ist. Denn Menschen haben wenig Sinn für Formen. So machen sie sich ständig gegenseitig rund, sagen aber bei berechtigter Empörung: „Halte lieber den Ball flach.“

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