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Geschenke umtauschen

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Die Zeit zwischen den Jahren könnte so friedlich sein, stünde für viele nicht schon wieder eine neue, stressige Aufgabe an: das Geschenke-Umtauschen.

Die Zeit zwischen den Jahren könnte so friedlich sein, stünde für viele nicht schon wieder eine neue, stressige Aufgabe an: das Geschenke-Umtauschen.

Fast die Hälfte der Bundesbürger findet es laut einer YouGov-Umfrage völlig in Ordnung, ungeliebte Weihnachtsgeschenke umzutauschen. Das bedeutet wohl: Unzufriedenheit ist gesellschaftlich total akzeptiert. Und die Zeit zwischen dem kurzen Heucheln („Danke, das ist aber lieb von Dir“) und dem Eingeständnis, dass man doch lieber etwas anderes hätte, wird immer kürzer. Oder anders gesagt. Schenken ist Liebe, Umtauschen ist Ehrlichkeit.

Allerdings bezieht sich das Umtauschen zum Leidwesen mancher Menschen nur auf Waren. Nicht umgetauscht oder zurückgenommen werden können dagegen: Familienmitglieder, Festbraten oder falsche Bemerkungen.

Natürlich gab es auch Präsente, die in diesem Jahr ein Strahlen auf das Gesicht der Beschenkten zauberten. Und diese werden dann natürlich niemals umgetauscht. Höchstens weiterverschenkt.

(rolfs)

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