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Glück im Unglück

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Mal hat man Pech, mal haben die anderen Glück. Das ist ein bewährtes Lebensmotto, reicht aber für die persönliche Unglücksbilanz oft noch nicht aus.

Mal hat man Pech, mal haben die anderen Glück. Das ist ein bewährtes Lebensmotto, reicht aber für die persönliche Unglücksbilanz oft noch nicht aus. Deswegen gibt es zusätzlich das große Unglücksevent Freitag, der 13.

Dieses hat zwar schon lange kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Schließlich lebt auch der Kalender, mangels Fantasie bei den Wochentagen, von ständigen Wiederholungen. Aber dennoch gibt es an jedem Freitag, 13., gespannte Erwartungen: Welches besondere Pech erwartet mich heute?

Das Glück im Unglück ist jedoch: Pech ist machbar! Wer also heute nur hart an seiner pessimistischen Einstellung arbeitet, findet bestimmt etwas. Entweder ein Haar in der Suppe oder Suppe im Haar – je nach Essverhalten.

Aber das kleine Unglück verlangt auch Aufmerksamkeit, den feinen Sinn für das Schlimme im Leben. In diesem Fall spricht man allerdings nicht vom Megatrend Achtsamkeit, sondern von Unglücksachtsamkeit. Manche sagen in unglücklicher Wortwahl auch abgekürzt Unachtsamkeit.

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