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Händewaschen

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Noch ist es Zeit: Bis zum Welthändewaschtag am 15. Oktober kann jeder zur besseren Hälfte werden. Damit ist nicht eine Eheschließung gemeint, nach der jeder seine Hände am liebsten in Unschuld wäscht.

Noch ist es Zeit: Bis zum Welthändewaschtag am 15. Oktober kann jeder zur besseren Hälfte werden. Damit ist nicht eine Eheschließung gemeint, nach der jeder seine Hände am liebsten in Unschuld wäscht. Nein, es geht um die Hälfte der Deutschen, die sich laut Umfrage die Hände waschen, sobald sie nach Hause kommen.

Solch ein Verhalten wird von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gelobt. Diese geht aber eventuell von einer falschen Voraussetzung aus. Denn nicht immer ist es außerhalb der Wohnung dreckiger als drinnen. Und mancher führt seine häuslichen Keime, wenn er nach draußen geht, nur Gassi.

Immerhin stolze 96 Prozent begeben sich nach dem Toilettengang ans Waschbecken. Na gut, von Händewaschen ist dabei nicht wirklich die Rede. Manche schauen vielleicht bloß in den Spiegel. Aber es zeigt, dass Waschbecken und Toilettenbecken gedanklich voneinander unterschieden werden. Das ist hygienisch schon ein Meilenstein.

Klar ist nun auch, warum Frauen sich statistisch öfter die Hände waschen – sie gehen schließlich auch häufiger auf Toilette. Hygienemuffel dagegen haben das Prinzip vielleicht nur missverstanden. Denn sie drehen nach dem Arbeitstag so sehr auf, dass es sich gewaschen hat. Legen dabei aber niemals Hand an den Wasserhahn.

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