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Liebe und Arbeit

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Der moderne Mensch hat es schwer. Da hat er nun ein Feld gefunden, von dem er sich Erfüllung erhofft, in das er seine ganze Energie steckt und das möglichst eine lebenslange Bindung bedeutet.

Der moderne Mensch hat es schwer. Da hat er nun ein Feld gefunden, von dem er sich Erfüllung erhofft, in das er seine ganze Energie steckt und das möglichst eine lebenslange Bindung bedeutet. Und was stellt er dann fest? Es handelt sich dabei gar nicht um seine Beziehung. Sondern um seine Arbeit.

Vielleicht deswegen gibt es laut einer Innofact-Umfrage bisweilen Rivalitäten zwischen Privat- und Berufsleben. Bei 40 Prozent musste die Liebe demnach schon mal für berufliche Aktivitäten zurückstecken. Übersetzt in Workaholic-Sprache bedeutet das: 60 Prozent sind am Arbeitsplatz Faulpelze. Weil aber die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben immer mehr verwischen, braucht es vermutlich bald Hinweise, um Partnerschaft und Job überhaupt noch zu unterscheiden. Und da sind möglicherweise folgende Anhaltspunkte hilfreich: Wer in der Hierarchie aufsteigen kann oder wem schriftlich gekündigt wird, befindet sich vermutlich im Job. Muss er dagegen gerade im Urlaub und am Feierabend hart an etwas arbeiten, ist es wohl die Beziehung.

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