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Müde Karwoche

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Die Woche beginnt hart und kann ohne psychologischen Beistand eigentlich kaum bewältigt werden. Handelt es sich doch (Achtung, diese Glosse enthält multiple Ausreden!) um eine Karwoche nach der Zeitumstellung.

Die Woche beginnt hart und kann ohne psychologischen Beistand eigentlich kaum bewältigt werden. Handelt es sich doch (Achtung, diese Glosse enthält multiple Ausreden!) um eine Karwoche nach der Zeitumstellung.

Jeder Vierte verkraftet laut einer DAK-Umfrage den Wechsel auf die Sommerzeit nicht. Weitere 20 Prozent haben diesen vermutlich noch gar nicht bemerkt und wundern sich über ihr ständiges Zuspätkommen. Und dem Rest wäre die Zeitumstellung egal, hätte er es nicht ständig mit übermüdeten und schlecht gelaunten Mitmenschen zu tun. Das ist sonst auch der Fall, kann aber nun endlich mal einer Ursache zugeordnet werden.

Manchmal aber kommt noch ein zweiter Faktor hinzu: das Fasten! Zwar ist die Karwoche durch die Zeitumstellung nun eine Stunde kürzer. Aber Schlafmangel und der Verzicht auf Süßigkeiten bildet in manchen Seelen eine explosive Mischung. Schon kleinste Kritik, so ist zu befürchten, kann diese Menschen jetzt ausrasten lassen.

Und gerade kurz vor Ostern droht hier ein weiteres schweres Missverständnis: Denn diese Zeitgenossen müssen zwar wie rohe Eier behandelt werden. Aber Auspusten ist trotzdem verboten. Denn wer jemandem das Licht auspustet, kann sich nicht darauf berufen, dass es draußen jetzt länger hell ist.

(rolfs)

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