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Naturbursche Wladimir Putin demonstriert die Russenhocke.

Russenhocke auf dem Vormarsch

Die ungewöhnliche Sitzhaltung des Kollegen Overländer sorgt seit geraumer Zeit bei manchem Redakteur für schräge Blicke und entgeistertes Kopfschütteln.

Die ungewöhnliche Sitzhaltung des Kollegen Overländer sorgt seit geraumer Zeit bei manchem Redakteur für schräge Blicke und entgeistertes Kopfschütteln. Denn dieser pflegt mit beiden Füßen auf dem Bürostuhl und in leicht gebeugter Haltung seinen Redaktionsalltag zu bewerkstelligen. Im Wirtschaftressort trug ihm diese Haltung gar den Beinamen „der Albaner“ ein. Doch nun ist klar, dass der Kollege (wenn auch unfreiwillig) maßgeblich an der Begründung eines digitalen Trends beteiligt war. Denn die als „Russenhocke“ bezeichnete Sitzposition ist in den sozialen Netzwerken seit einigen Wochen auf dem Vormarsch und hat gute Chancen, das allmählich aus der Mode kommende „Duckface“ abzulösen.

Stilprägend hierfür: Wladimir Putin, der sich lässig hockend beim Angeln fotografieren ließ und Sängerin Beyoncé Knowles, die für ihr jüngstes Video nicht minder leger auf dem Dach eines Polizeiautos posierte. Nun, da sich das Internet rasant mit Fotos unbekannter Nachahmer füllt, ist es für den Kollegen an der Zeit, sich von der Russenhocke zu verabschieden und einer neuen Sitzhaltung zuzuwenden. Womöglich sollte diese etwas traditioneller ausfallen. Wie wäre es etwa mit dem seit jeher bewährten und für seine entspannende Wirkung bekannten Schneidersitz? mov

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