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Träumende Tintenfische

Vom Tierreich lernen heißt siegen lernen. Und möglicherweise gibt es da ein bislang völlig unterschätztes Vorbild: den Tintenfisch.

Vom Tierreich lernen heißt siegen lernen. Und möglicherweise gibt es da ein bislang völlig unterschätztes Vorbild: den Tintenfisch.

Zwar hat Paul, legendäre Orakel-Krake der Fußball-WM 2016, den Menschen ihre Grenzen aufgezeigt. Aber auch einige seiner Verwandten sind sehr verkopft, und das erfolgreich.

So können Tintenfische die Farbe wechseln, um sich an ihre Umgebung anzupassen, fanden Forscher heraus. Viele Politiker versuchen das auch, vergessen aber dann ihre Ursprungsfarbe. Bis dann die Art- oder sonstigen Genossen verblüfft fragen: Ist der denn überhaupt noch rot?

Auch das Träumen von Tintenfischen zeigt sich durch Farben. Das allerdings wäre bei Politikern eher hinderlich, wüsste man dann doch sofort, ob sie etwa von Rot-Grün oder Schwarz-Gelb träumen oder ob es irgendwo blau ausläuft.

Ähnlich wie der Mensch denkt der Tintenfisch aber gelegentlich gar nicht. In der modernen Ozeanszene heißt das vermutlich „Intellectual detox“. Und auch hier ist er dem Zweiarmigen überlegen: Denn der Tintenfisch ist in der Phase eingestellter Hirnaktivität weiß. Der Mensch dagegen tarnt diese oft sehr schlecht und befindet sich nur im Modus „weiß nicht“.

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