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Wein im Zug

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Die Welt wird immer besser. So ist nicht nur Hochgeschwindigkeit beim Weingenuss möglich. Sondern künftig auch Weingenuss in der Hochgeschwindigkeit.

Die Welt wird immer besser. So ist nicht nur Hochgeschwindigkeit beim Weingenuss möglich. Sondern künftig auch Weingenuss in der Hochgeschwindigkeit.

Zumindest verspricht die Deutsche Bahn in ihren ICE-Bordrestaurants nun vier völlig neue Rebensaft-Erlebnisse. Schließlich gebe es „viele Anlässe sich bei der Bahnreise mit einem Glas Wein eine entspannte und genussreiche Auszeit zu gönnen“, meint der Leiter des Bordservice DB Fernverkehr. Und die neuen Weine reichen vom Riesling „Straight“ bis zum roten Spätburgunder.

Das klingt verlockend, kann aber nur ein Anfang sein.

Schließlich wäre es noch besser, die passenden Weine direkt für das entsprechende Bahn-Erlebnis zu produzieren.

So wäre der Riesling „Umweg“ aus dem Anbaugebiet Wolfsburg oft angemessener als „Straight“ (Geradeaus).

Und perfekt eignet sich ein„Zuspätburgunder“ für eine zusätzliche zweistündige Auszeit im Bordrestaurant.

Und zum Sparpreis, der keiner ist, passt dann der seltene „Schaumschlagwein“ der Rebsorte „Primitivo“.

Wer von diesen Tropfen genug trinkt, merkt dann am Ende auch nicht mehr, ob er überhaupt ankommt. Und wenn ja, wo. Möglicherweise wertet er das, was er dann erlebt, aber auch gar nicht mehr als Bahnfahrt. Sondern nur als gesellige Gleisprobe.

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