+

PIAnissimo

Weltschlaftag

  • schließen

Große Ereignisse werfen nicht nur ihre Schatten voraus, sondern auch ihre Kissen. Und das ist natürlich, wie hier gleich aufgedeckt werden soll, eine Anspielung auf den Weltschlaftag.

Große Ereignisse werfen nicht nur ihre Schatten voraus, sondern auch ihre Kissen. Und das ist natürlich, wie hier gleich aufgedeckt werden soll, eine Anspielung auf den Weltschlaftag.

Denn dieser wird am 16. März weltweit begangen, steht in der Pressemitteilung eines Bettwarenherstellers. Wer also in diesem Jahr vorher schon mal geschlafen hat, kann das allerhöchstens als Übung verbuchen – und sollte deswegen am Freitag zu absoluter Höchstschnarchform auflaufen. Von Bekenner-Plaketten wie „Ich bin ein Schläfer“ ist im Hinblick auf hyperaktive Geheimdienste jedoch abzuraten.

Fragt sich natürlich, warum der 16. März trotz dieser großen Bedeutung für die Volksverschlafenheit immer noch ein Arbeitstag ist. Zwar kann auch im Büro geschlummert werden. Die Ruhehaltung mit dem Kopf auf der Tastatur ist aber ergonomisch fragwürdig. Und oft können Alpträume vom realen Geschehen im Büro nicht zweifelsfrei unterschieden werden. Das ist langfristig schlecht für die Work-Sleep-Balance.

Vielleicht liegt der Sinn aber viel tiefer: Denn wer am Freitag ganz normal zur Arbeit geht, hat den Weltschlaftag verschlafen. Und wird deswegen als Schlafmütze zweiten Grades geehrt – spätestens im übernächsten Alptraum.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare