HR-Sinfonieorchester in der Alten Oper

Das Akkordeon träumt von Paris

Das HR-Sinfonieorchester eröffnet mit drei Abonnementkonzerten den Klassik-Februar der Alten Oper Frankfurt. Richard Galliano greift zu seiner Quetschkommode.

Während beim Jugendkonzert am 1. Februar lediglich Schostakowitschs große D-Moll-Sinfonie (Nr.5) auf dem Programm steht, ist am 2. und 3. Februar der französische Pianist Pierre-Laurent Aimard in der Alten Oper zu Gast im Großen Saal. Er wird Beethovens fünftes Klavierkonzert (Es-Dur) interpretieren. David Afkham dirigiert alle drei Konzerte. Das Orchester des Wiener Concert-Vereins kommt mit dem Klarinettisten Andreas Ottensamer am 4. Februar nach Frankfurt. Der Solist gestaltet die Klarinettenkonzerte von Mozart und Stamitz (B-Dur). Unter der Leitung von Lorenzo Viotti erklingen darüber hinaus zwei Sinfonien von Mozart, darunter die berühmte „Prager“.

Der Dirigent Hartmut Haenchen und die Geigerin Arabella Steinbacher haben sich der beiden Museumskonzerte am 5. und 6. Februar angenommen. Die Solistin wird Beethovens Violinkonzert spielen. Nach der Pause steht dann mit Schostakowitschs achter Sinfonie ein weiteres gewichtiges Werk auf dem Programm. Ebenfalls am 5. Februar gastiert abends das Orchester der Cappella Andrea Barca im Großen Saal. Andras Schiff wird in der Doppelfunktion als Solist und Dirigent zu erleben sein. Er spielt zwei Klavierkonzerte von Haydn und Mozart und dirigiert darüber hinaus zwei Sinfonien der beiden Meister, darunter wieder die „Prager“ Mozarts.

Die Mezzosopranistin Elina Garanca wird am 8. Februar gemeinsam mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz im Großen Saal erwartet. Sie hat Arien von Berlioz, Verdi, Massenet und anderen Opernkomponisten im Programm. Zum 20-jährigen Bestehen des Frankfurter Papageno-Musiktheaters versammeln sich am 10. Februar rund 200 Akteure auf der Bühne im Großen Saal, um Paul McCartneys „Liverpool Oratorio“ aufzuführen. Mitwirken werden auch die Frankfurter Kantorei und die Limburger Domsingknaben. Winfried Toll leitet das ungewöhnliche Konzert.

Mit dem rumänischen Pianisten Radu Lupu steht am 14. Februar ein alter Bekannter auf der Bühne des Großen Saales. Er hat Werke von Haydn, Debussy und Tschaikowsky angekündigt. Die Museums-Gesellschaft wartet am 16. Februar im Mozart-Saal mit hochkarätiger Besetzung auf: Sabine Meyer (Klarinette), Nils Mönkemeyer (Viola) und der Pianist William Youn konzentrieren sich auf Mozart, Max Bruch und Schumann. Unter anderem darf man sich auf Mozarts „Kegelstatt-Trio“ freuen. Zu einem Abonnementkonzert außer der Reihe bittet das HR-Sinfonieorchester am 17. Februar in den Großen Saal: Mit von der Partie ist das von Philippe Herreweghe geleitete Collegium Vocale Gent. Aufgeführt wird Schumanns selten zu hörendes Werk „Das Paradies und die Peri“. Die Geigerin Baiba Skride kommt am 18. Februar gemeinsam mit den Göteborger Sinfonikern in die Alte Oper. Zu hören ist ein skandinavisch eingefärbtes Programm mit Jean Sibelius’ „Finlandia“-Sinfonie, seinem Violinkonzert d-Moll sowie der Jubiläumsfassung von Griegs beiden „Peer-Gynt-Suiten“.

„Dein ist mein ganzes Herz“ ist das Motto eines Operettenabends am 25. Februar, bei dem das Johann-Strauß-Orchester aus Wiesbaden einschlägig bekannte Klänge des berühmten Walzerkönigs musizieren wird. Am 26. Februar geht ein außergewöhnliches Konzert auf das Konto der Konzertdirektion Pro Arte: Der französische Akkordeonist Richard Galliano gastiert mit dem Stuttgarter Kammerorchester im Großen Saal und wird dabei auch eigene Werke spielen. Spannung versprechen auch die Rumänischen Volkstänze von Bartok und das Bandoneon-Konzert „Aconcagua“ von Astor Piazzolla. Ge

Alte Oper Frankfurt. Einzelkarten und Abonnements unter Telefon (069) 13 40 400. Internet

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