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Das Drac Pack in ?Hotel Transsilvanien 3?.

„Hotel Transsylvanien“ Teil 3

Auch Dracula braucht mal Urlaub

Die Monster begeben sich unter der Regie von Genndy Tartakovsky nun auf große Kreuzfahrt und entdecken, was die Welt zusammenhält.

Die menschenfreundlichen Vampire und vom Nachwuchs gestressten Werwolfeltern sind aus den ersten beiden Teilen von „Hotel Transsylvanien“ bereits bekannt. Viele Witze wurden schon gerissen, sei es auf Kosten der schlecht bandagierten Mumie oder der Unsichtbarkeit des Unsichtbaren. Dennoch ist „Hotel Transsilvanien 3 – Ein Monster-Urlaub“ kein Fortsetzungsabklatsch. Regisseur Genndy Tartakovsky hat sich durchaus Neues einfallen lassen. Dafür schickt er die gesamte Monsterschar auf eine Kreuzfahrt zur sagenumwobenen versunkenen Insel Atlantis. Vor allem Graf Dracula (gesprochen von Rick Kavanian), der eifrige Hotelbesitzer und fürsorgliche Familienpatriarch, hat diesen Urlaub nötig, denn die Einsamkeit nagt an ihm. So verliebt er sich auch gleich in die Kapitänin Ericka (Anke Engelke). Doch die hütet ein Geheimnis, das die Monsterschar ins Verderben stürzen könnte.

Für Spannung ist gesorgt, aber auch für nette Gags: Frankensteins Monster, kurz Frank, verliert zwar nicht seinen Kopf, dafür aber andere Körperteile beim Poker. Atlantis taucht als Vergnügungsinsel im Stile „Ibiza meets Atlantic City“ aus den Fluten auf. Auch bei den Charakteren gibt es hübsche Überraschungen. So taucht der Vampirjäger Professor van Helsing als ulkige Verkörperung des Monsterhasses auf. Herrlich stoische Fische auf zwei Füßen stellen die Schiffs-Crew. Für Erwachsene gibt es ein Wiedersehen mit den Gremlins. Und manchmal ist ein Volleyball eben mehr als nur ein Volleyball.

Am Ende entscheidet sich das Los der Monstergemeinschaft in einem DJ-Battle: Weltuntergangs-Techno gegen Feel-Good-Pop vergangener Jahrzehnte. Die Botschaft für die konfliktreiche Gegenwart ist klar: Selbstsucht zerstört, Zusammenhalt und Lebensfreude gewinnen. Das Ganze wird am Ende zwar dick aufgetragen und wirkt auch banal, aber dafür ist es eben auch ein Kinderfilm. Und dessen Moral klingt auch durchaus nach: Ob Mensch oder Monster, ob Haut oder Fell, ob Klaue oder Hand: Wir sind doch alle nur Kreaturen dieser Welt. Sehenswert

In diesen Kinos

Frankfurt: E-Kinos, Metropolis. Sulzbach: Kinopolis. Limburg: Cineplex. Offenbach: Cinemaxx. Hanau: Kinopolis. Mainz: Cinestar

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