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Der Schriftzug „documenta” steht auf einer Fensterscheibe.

Aufsichtsrat der documenta bespricht erneut Defizit

Der Aufsichtsrat der documenta in Kassel wird sich heute erneut mit der finanziellen Schieflage der weltweit bedeutendsten Ausstellung für moderne Kunst beschäftigen.

Der Aufsichtsrat der documenta in Kassel wird sich heute erneut mit der finanziellen Schieflage der weltweit bedeutendsten Ausstellung für moderne Kunst beschäftigen. Außerdem soll es um die nächste Ausstellung im Jahr 2022 gehen. Die Stadt Kassel kündigte eine schriftliche Mitteilung im Anschluss an die Sitzung an. Oberbürgermeister Christian Geselle (SPD) ist Vorsitzender des Aufsichtsrates der gemeinnützigen documenta GmbH.

Geselle und der hessische Kunstminister Boris Rhein (CDU) hatten im September erklärt, dass die 14. Ausgabe der documenta voraussichtlich ein bilanzielles Defizit von 5,4 Millionen Euro eingefahren hat. Stadt und Land als Gesellschafter sicherten mit einer Bürgschaft von insgesamt acht Millionen Euro die Zahlungsfähigkeit der Ausstellung. Verantwortlich für das Defizit soll der Außenstandort Athen sein. Sobald das Ergebnis einer Wirtschaftsprüfung vorliegt, will der Aufsichtsrat über personelle und strukturelle Konsequenzen entscheiden.

(dpa)

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