Ausstellungen bis Ende 2018: Waffen, Frauen, Pflanzen, Tiere,

Zur Wiedereröffnung der Schirn am 22. August bereitet der Installationskünstler Neïl Beloufa eine besondere Anordnung vor: Wie es im Pressetext heißt, errichtet er in der Rotunde des Gebäudes „skulpturale

Zur Wiedereröffnung der Schirn am 22. August bereitet der Installationskünstler Neïl Beloufa eine besondere Anordnung vor: Wie es im Pressetext heißt, errichtet er in der Rotunde des Gebäudes „skulpturale Bühnen“, in denen er seinen Film „Global Agreement“ (Weltweite Übereinkunft) zeigt. Das Video widmet sich dem menschlichen Körper sowie dessen „diskursiver und politischer Bedeutung“. Der aus Algerien stammende Franzose Beloufa stellt Zusammenhänge her zwischen Waffen, Fitness, Schönheit, Körperkult und Selbstinszenierung in den sozialen Medien – bis 28. Oktober.

Bereits vom 25. Oktober an (bis 27. Januar nächstes Jahres ) sind unter dem Titel „König der Tiere“ Bilder des verstorbenen Berliner Malers Wilhelm Kuhnert (1865–1926) ausgestellt. Er bereiste Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts die damaligen deutschen Kolonien in Ostafrika. Die auf diesen Reisen entstandenen Skizzen einheimischer Pflanzen und Tiere dienten ihm als Vorlagen für monumentale Gemälde, die er nach seiner Rückkehr in seinem Berliner Atelier anfertigte. Wegen ihrer Genauigkeit wurden Kuhnerts Bilder auch in Nachschlagewerken wie „Brehms Tierleben“ abgedruckt.

Vom 1. November an (bis 3. Februar) geht es dann allgemein um „Wildnis“ und Natur in der Kunst des 20. Jahrhunderts, mit Gemälden und Skulpturen. red

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