Doppelgänger stiften heillose Verwirrung

Bei der 1803 geschriebenen Tragikomödie nach einem Theaterstück von Molière handelt es sich um ein Verwechslungsstück, in dem sich Gott Jupiter als thebanischer Feldherr Amphitryon ausgibt und sich

Bei der 1803 geschriebenen Tragikomödie nach einem Theaterstück von Molière handelt es sich um ein Verwechslungsstück, in dem sich Gott Jupiter als thebanischer Feldherr Amphitryon ausgibt und sich der Götterbote Merkur als Sosias präsentiert. Diese Aktionen stiften sowohl unter den jeweiligen Doppelgängern als auch bei ihren Frauen heillose Verwirrung. Da das, was die Männer den Frauen antworten, egal ob Gott oder Mensch, oft widersprüchlich ist, kommt es zu Identitätskonflikten zwischen den Paaren.

Bis zum Schluss kämpfen alle vier verbissen um ihre Identität. Alkmene soll schließlich den Beweis dafür liefern, wer von den beiden der wahre Amphitryon ist, fällt jedoch aufgrund ihrer seelischen Verwirrung in Ohnmacht. Jupiter, der am Ende den Knoten aufgelöst hat, erfüllt Amphitryon als Entschuldigung für die Umstände einen Wunsch. Er soll einen mächtigen Sohn haben, den Alkmene mit dem Göttervater zeugte: Herkules. Zurück bleibt die aufgelöste Alkmene und ihr berühmtes, vielfach zu deutendes „Ach!“. bbo

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