HANDOUT - Der Fisch Dorie in einer Szene des Films "Findet Dorie" (undatierte Filmszene). Der Film kommt am 29.09.2016 ins Kino. Foto: Disney/Pixar/dpa (zu dpa-Kinostarts vom 22.09.2016 - ACHTUNG: Verwendung nur für redaktionelle Zwecke im Zusammenhang mit der Berichterstattung über den genannten Film und nur mit Urheber-Nennung Disney/Pixar/dpa bis zum 29.12.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++
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HANDOUT - Der Fisch Dorie in einer Szene des Films «Findet Dorie» (undatierte Filmszene). Der Film kommt am 29.09.2016 ins Kino. Foto: Disney/Pixar/dpa (zu dpa-Kinostarts vom 22.09.2016 - ACHTUNG: Verwendung nur für redaktionelle Zwecke im Zusammenhang mit der Berichterstattung über den genannten Film und nur mit Urheber-Nennung Disney/Pixar/dpa bis zum 29.12.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Neuer Animationsfilm von Linie Andrew Stanton

"Findet Dorie": Fortsetzung von „Findet Nemo“

  • VonThomas Ungeheuer
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In dem Trickfilm „Findet Dorie“ geht die Geschichte um den Clownfisch weiter. Doch nun steht eine Fischdame im Mittelpunkt, gesprochen von Anke Engelke.

Wenn man alles blitzschnell vergessen würde, also all die Gedanken, die man eben dachte, oder die gesagten Worte. Wäre das nicht toll? Vielleicht. Dorie hat so ein löchriges Gedächtnis. Da verwundert es, dass die vergessliche Paletten-Doktorfisch-Dame sich daran erinnert, Eltern zu haben. So macht sie sich auf die Suche nach ihrem Vater Charlie und ihrer Mutter Jenny. Die lebensfrohe Dorie vermutet, dass die beiden in Morro Bay von Kalifornien munter durchs Wasser schwimmen. Also begibt sie sich mit dem mutigen Clownfisch Nemo, dessen eher reiseunlustigem Vater Marlin sowie der riesigen Wasserschildkröte Crush auf den Weg quer durch den Ozean.

Bald geschieht Unerwartetes. Dorie wird von den Mitarbeitern des Monterey Bay Aquariums eingefangen und in Quarantäne genommen. Hier lernt sie bald den siebenbeinigen Kraken Hank, den leicht orientierungsgestörten Belugawal Bailey und die kurzsichtige Walhai-Dame Destiny kennen. Alle drei wollen Dorie helfen. Derweil muss Marlin seinen Sohn Nemo wiederfinden, um mit ihm Dorie zu suchen. Schließlich wollte man gemeinsam deren Eltern ausfindig machen. So war das doch jetzt, oder? Ja, mit dieser Erinnererei ist das so eine Sache…

Zumindest kann man nachlesen, dass „Findet Nemo“ im Jahr 2003 entstand. Schon damals war in erster Linie Andrew Stanton für Drehbuch und Regie zuständig. In der Tat ist eine kluge Entscheidung, dass Stanton abermals die Zügel bei „Findet Dorie“ in den Händen hält. Selbstredend haben Nemo und Marlin jetzt lediglich Nebenrollen. Die stets fröhliche Dorie zur Hauptfigur des Films zu befördern, war sinnvoll. Schließlich weckt die Blauhäutige durch ihre liebevolle Charakterzeichnung schnell viel Sympathie. Aber auch die neu hinzu gekommenen Figuren sorgen für viele amüsante Momente in dem temporeich und pointiert inszenierten Geschehen. Zudem wirkt „Findet Dorie“ visuell äußerts reizvoll.

Freilich hat es technisch im computeranimierten Trickfilm seit „Findet Nemo“ viel Weiterentwicklung gegeben. Doch wird damit hier nicht geprotzt. Vielmehr fließen in die wunderbar farbenreichen Bilder charmante 3-D-Efekte ein, die nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Erwachsene zum Staunen bringen. Die Welt, aber vor allem die Unterwasserwelt, durch die Dorie und ihre Freunde reisen, wirkt nämlich in ihrem Entwurf detailreicher, ohne die Augen mit Reizen zu überfluten. Somit kann sich erneut die Filmmusik des Komponisten Thomas Newman mit dem Geschehen auf der Leinwand auf harmonische Weise verbinden. Und wie nebenbei erfährt man einiges über die Freundschaft unter Fischen, die sich gar nicht mal so sehr vor der unterscheidet, die Menschen miteinander pflegen. Sehenswert

Frankfurt: Cinestar, E-Kinos, Metropolis. Sulzbach: Kinopolis (D+E). Limburg: Cineplex. Offenbach: Cinemaxx. Hanau: Kinopolis (D+E). Mainz: Cinestar

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