Info: In Frankfurt

Der Komponist Georg Philipp Telemann wurde am 24. März 1681 in Magdeburg geboren, er starb am 25. Juni 1767 in Hamburg. Um 2017 an den Barock-Komponisten zu erinnern, haben sich die zehn

Der Komponist Georg Philipp Telemann wurde am 24. März 1681 in Magdeburg geboren, er starb am 25. Juni 1767 in Hamburg. Um 2017 an den Barock-Komponisten zu erinnern, haben sich die zehn Wohn- und Wirkungsorte zu einem „Netzwerk der Telemannstädte“ zusammengeschlossen. Dazu gehören in Deutschland die Städte Magdeburg, Leipzig, Frankfurt und Hamburg, Zary (Polen) und Paris. Mit mehr als 3600 verzeichneten Werken zählt der Autodidakt zu den produktivsten Komponisten in der Musikgeschichte. Er organisierte als einer der ersten regelmäßige öffentliche Aufführungen außerhalb von Kirchen und Adelshöfen und prägte entscheidend die Haltung des Bürgertums zur Musik mit. Ab 1712 war er in Frankfurt Städtischer Musikdirektor, zunächst an der Barfüßerkirche (Paulskirche), später auch an der Katharinenkirche. Er war Sekretär und Verwalter der Gesellschaft Frauenstein, einer führenden Vereinigung des Frankfurter Patriziats. Zu seinen Tätigkeiten gehörte etwa die Komposition von Kirchenmusik für die Sonn- und Feiertage. Seit 1713 war er Leiter des Collegium musicum der Gesellschaft Frauenstein und komponierte viele Gelegenheitswerke, Orchester- und Kammermusik, dazu kam die Veranstaltung von Konzerten, jeden Donnerstag „das wöchentliche große Concert“, eine Mischung aus geselligem Musizieren und Konzert-Darbietung im Hause Braunfels am Liebfrauenberg. Dort befand sich auch Telemanns Wohnung. Die Aufführung seiner „Brockes-Passion“ (1716 in der Barfüßerkirche) gilt als Deutschlands erstes „öffentliches Konzert“. Vom 5. bis 7. Oktober findet im Frankfurter Holzhausenschlösschen ein Telemann-Symposium statt. red

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