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Info: Spezialeffekte aus dem Supermarkt

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Die Dreharbeiten zur TV-Serie „Raumpatrouille Orion“ begannen am 16. März 1965 auf 35mm-Film in Schwarzweiß. Die anschließende Produktion der Tricks dauerte fast ein Jahr.

Die Dreharbeiten zur TV-Serie „Raumpatrouille Orion“ begannen am 16. März 1965 auf 35mm-Film in Schwarzweiß. Die anschließende Produktion der Tricks dauerte fast ein Jahr. Um die Kosten zu decken, musste das französische Staatsfernsehen mit 20 Prozent einsteigen. Darum wurde eine Parallelversion gedreht, in der französische Schauspieler Nebenrollen übernahmen. Neben aufwendigen Bluescreen-Aufnahmen machten sich Effektspezialist Theo Nischwitz und Kulissendesigner Rolf Zehetbauer aber auch den einen oder anderen Haushaltsgegenstand zunutze:

Bleistiftanspitzer, Plastikbecher, Garnrollen und Wasserhähne dienten als Armaturen auf dem Kontrollpult.

Ein Rowenta-Bügeleisen steckte in der Bedieneinheit des Maschinenraums.

Bei den Rangabzeichen an den Uniformen handelte es sich um Lochkarten für EDV-Systeme.

Um den Wasserstart der Orion zu simulieren, lösten sich drei Alka-Seltzer-Tabletten hinter einem Foto des Raumschiffs auf.

Für den „Overkill“-Effekt stopfte man eine Gipskugel mit Reis, Rosinen, gemahlenem Kaffee und Mehl. Die Füllung wurde beim Dreh mit Pressluft weggeblasen.

Die Arme der diversen Roboter bestanden aus einem Eisportionierer und einer Geburtszange.

Die Unterwasser-Landebasis der Orion war eigentlich der Königsplatz in München. Die Szene besteht aus 13 verschiedenen Filmelementen, 5 allein für das Raumschiff. ryb

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