Land sagt sechs Millionen für documenta-Institut zu

Hessen will den geplanten Bau eines documenta-Instituts in Kassel mit sechs Millionen Euro unterstützen. Außerdem werde das Land langfristig Mittel für den Betrieb und die Ausstattung des Instituts

Hessen will den geplanten Bau eines documenta-Instituts in Kassel mit sechs Millionen Euro unterstützen. Außerdem werde das Land langfristig Mittel für den Betrieb und die Ausstattung des Instituts bereitstellen, kündigte Kunst- und Kulturminister Boris Rhein (CDU) am Mittwoch in Kassel an. Das große Besucherinteresse an der documenta 14 im vergangenen Jahr habe die ungebrochene Begeisterung für die zeitgenössische Kunst gezeigt. „Damit diese auch in den Jahren zwischen den Ausstellungen erhalten bleibt, wollen wir die Idee der documenta und die damit verbundene Arbeit an den Fragen, die sie aufwirft, in Kassel weiter verstetigen”, sagte Rhein.

Das documenta-Institut ist ein gemeinsames Projekt der Stadt Kassel, des Landes Hessen, der Uni Kassel und der documenta mit Unterstützung des Bundes. Es soll aus dem bestehenden documenta-Archiv heraus entwickelt werden und die weltweit bedeutendste Ausstellung für moderne Kunst erforschen und ihre Geschichte aufarbeiten.

Im documenta-Archiv sammeln und archivieren Mitarbeiter die Unterlagen, die während den documenta-Ausstellungen entstanden sind. Hinzu kommt nach Angaben des Ministeriums Bibliotheksbestand, den die künstlerischen Leiter erworben haben, sowie Dokumente, Gegenstände und Objekte, die im Zusammenhang mit der documenta stehen. Die Baukosten für das Institut werden bisher auf 24 Millionen Euro geschätzt. Ein Platz für den Neubau nahe der Universität wurde bereits ausgewählt.

(dpa)

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