Landesregierung will Büchnerhaus stärker unterstützen

Die Landesregierung will das Büchnerhaus im südhessischen Riedstadt-Goddelau stärker unterstützen. „Für das Land ist Georg Büchner ein sehr wichtiger Mann”, sagte Wissenschafts-Staatssekretär

Die Landesregierung will das Büchnerhaus im südhessischen Riedstadt-Goddelau stärker unterstützen. „Für das Land ist Georg Büchner ein sehr wichtiger Mann”, sagte Wissenschafts-Staatssekretär Patrick Burghardt (CDU) am Montag bei einem Besuch des Geburtshauses des schon mit 23 Jahren gestorbenen Schriftstellers (1813-1837). Um wie viel Geld es dabei gehen werde, könne er aber noch nicht genau sagen. Die Hauptlast werde weiter bei der Stadt liegen, der Eigentümerin des Hauses.

Das Geburtshaus ist der letzte Originalschauplatz in Deutschland, der an das Leben des Dichters, Revolutionärs und Naturwissenschaftlers erinnert. Es wurde seit 1997 von Ehrenamtlichen mit Unterstützung der Stadt und Spenden wieder in Stand gesetzt. Rund 3000 Menschen besuchen das Geburtshaus mit dem kleinen Museum jedes Jahr.

Um mehr Besucher anzulocken, sei unter anderem Geld für Werbung und für mehr Personal notwendig, sagte der Leiter der Gedenkstätte und Büchner-Fachmann, Peter Brunner. Denn derzeit könne das Büchnerhaus nur zwei Nachmittage pro Woche öffnen.

Der zu einer Galerie ausgebaute ehemalige Kuhstall auf dem Hof wurde zu einem Trauungssaal ausgebaut. Etwa 30 Paare heiraten dort jedes Jahr. Das Gebäude wird wie der Hof und eine neue Scheune auch für das Kulturprogramm genutzt, für Lesungen, Ausstellungen und Aufführungen. Die Scheue soll voraussichtlich zum Jahresende fertig sein.

(dpa)

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