Lichter-Festival erstmals mit Filmen zur Virtual Reality

Zum zehnjährigen Bestehen widmet das Frankfurter Lichter Filmfestival erstmals der Virtual Reality (VR) einen eigenen kleinen Wettbewerb.

Zum zehnjährigen Bestehen widmet das Frankfurter Lichter Filmfestival erstmals der Virtual Reality (VR) einen eigenen kleinen Wettbewerb. Eine Jury hat dafür aus 50 eingereichten Beiträgen fünf VR-Filme im 360-Grad-Format aus Russland, Deutschland, Frankreich, Irland und Kanada ausgewählt. „Wir wollen damit dem jungen Genre eine Plattform geben und unser Publikum zu einem gemeinschaftlichen VR-Erlebnis einladen”, sagte Festivalchef Gregor Maria Schubert am Mittwoch.

Mit einer VR-Brille tauchen die Zuschauer vom 28. März bis 2. April in Unterwasserwelten ab, begeben sich auf einen Streifzug durch Dublin oder spielen in Musikvideos mit. Am 30. März wird der Gewinner gekürt. Filmemacher können außerdem auf einer Messe die Herstellung von VR-Inhalten kennenlernen.

Das Fest, das als bedeutendstes und innovativstes in der Rhein-Main-Region gilt, präsentiert in mehreren Kinos in Frankfurt sowie Offenbach und Wiesbaden über 100 Filme und Veranstaltungen. Im Wettbewerb um den Lichter International Feature Award konkurrieren zehn Spiel- und Dokumentarfilme. Zwei Welt- und mehrere Deutschlandpremieren sind angekündigt. Das Festival beleuchtet außerdem in eigenen Schwerpunkten das regionale Filmschaffen sowie die Zukunft des deutschen Films.

Schirmherrin ist dieses Jahr die renommierte Filmemacherin Doris Dörrie. Sie wird zum Auftakt zum Thema Wahrheitsanspruch im Film - das ist das Festivalmotto - sprechen. Außerdem stellt sie außerhalb des Wettbewerbs ihren aktuellen Film „Grüße aus Fukushima” vor.

(dpa)

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