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Fazil Say, ein überaus einfühlsamer Klavierspieler.

Ein Pianist, der selbst komponiert

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Im Frankfurter Konzerthaus eröffnet der türkische Pianist und Dirigent Fazil Say den musikalischen Monat. Am 3. gastiert er mit der „Camerata Salzburg“ im Großen Saal.

Say ist nicht nur gefeierter Pianist und dirigiert dazu noch die Orchester: Seit Jahren bringt der türkische Künstler auch eigene Werke heraus, von denen er am 3. Februar gemeinsam mit dem Ensemble der „Camerata Salzburg“ sein zweites Klavierkonzert und eine Kammersinfonie aufführen wird. Der Abend wird vom A-Dur-Konzert von Mozart (KV 414) sowie der frühen A-Dur-Sinfonie (KV 201) eröffnet und schließt mit Werken für Klavier solo des Interpreten. Semyon Bychkov wird am 4. Februar am Pult des Königlichen Concertgebouworchesters aus Amsterdam stehen – der Pianist Kirill Gerstein hat sich das zweite Klavierkonzert von Rachmaninow vorgenommen, Richard Strauss’ Tondichtung „Ein Heldenleben“ schließt sich an. Die Württembergische Philharmonie Reutlingen kommt mit dem Dirigenten Peter Falk am 5. Februar zu einer Operettengala in den Großen Saal. Passend zur närrischen Jahreszeit geht es bei den Arien aus der „Fledermaus“ und anderen Genre-Höhepunkten zu.

Die beiden Museumskonzerte am 7. und 8. Februar werden von Mitgliedern des Frankfurter Musikhochschulorchesters verstärkt. Auf dem Programm stehen das Violinkonzert von Glasunow (mit dem Solisten Michael Barenboim) sowie Schostakowitschs „Leningrader“ Sinfonie (Nr. 7). Zum Sonntagsabendkonzert trifft man sich am 7. Februar mit dem Orchester „Les musiciens du Louvre Grenoble“ unter Leitung von Marc Minkowski und einem reinen Mendelssohn-Programm – „Hebriden“-Ouvertüre sowie dritte und vierte Sinfonie.

Im Gedenkjahr zum 400. Todestag von William Shakespeare widmen sich die Londoner Sinfoniker am 10. Februar Mendelssohns erster Sinfonie sowie dessen Vertonung zum „Sommernachtstraum“. John Eliot Gardiner wird dirigieren, Bruno Ganz übernimmt die Sprechrolle. Die Abonnementkonzerte des HR-Sinfonieorchesters am 11. und 12. Februar tragen den Titel „Ludwig van . . .“ und vereinen Beethoven und Karlheinz Stockhausen, die vierte und fünfte Sinfonie des Meisters und Stockhausens „Klavierstücke“ (als „Nachklang“ auch noch Beethovens „Eroica-Variationen“).

Klaviertrios von Mozart (E-Dur KV 542) und Dvorak ( f-Moll) sowie Schuberts posthum erschienenes Notturno Es-Dur bilden das Gastspiel des Trio Rafale bei der Kammermusikreihe der Museumsgesellschaft am 11. Februar im Mozart-Saal. Ungewöhnliche Sinfonik prägt das Gastspiel des Borusan Istanbul Philharmonic Orchestra am 17. Februar im Großen Saal. Sascha Goetzel dirigiert neben Max Bruchs bekanntem Violinkonzert (mit Nemanja Radulovic) das nahezu unbekannte Balettmysterium „Ogelala“ von Erwin Schulhoff und die nicht weniger selten zu hörende Orientalische Suite „Beni Mora“ von Gustav Holst. Händels „Messias“ hat sich die traditionsreiche Frankfurter Singakademie für ihr Konzert am 19. Februar ausgesucht, bei dem Jan Hoffmann dirigieren wird. Am selben Abend kommt das Duo Gavriel Lipkind (Cello) und Roman Zaslavsky (Klavier) zu einem Konzert „Weggefährten“ im Mozart-Saal zusammen – die Musik stammt von Schumann und Brahms.

Der Bachverein steuert am 24. Februar einen Abend mit dem Ensemble „Le Concert des Nations“ unter Leitung des Barockspezialisten Jordi Savall bei. Auf dem Programm stehen Orchestersuiten von Bach sowie eines seiner Cembalokonzerte und das Violinkonzert d-Moll. Nigel Kennedy beendet die Februar-Aktivitäten in dem Konzerthaus – standesgemäß mit Vivaldis „Vier Jahreszeiten“.

Informationen und Kartenbestellung unter Telefon (069) 1340400. Internet:

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