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Kylie Minogue gastierte in Köln. Foto (2015): Robert Ghement/Qatar 2015 via epa Foto: Robert Ghement

Schwer bewaffnet

Polizei sichert Kylie-Minogue-Konzert in Köln ab

Aufgrund von Sicherheitsbedenken haben etwa 20 Beamtn die Ordnungs- und Sicherheitsdienste beim Einlass ins Konzert unterstützt. Grund war ein möglicher Störer aus Belgien. Am Ende passierte aber nichts.

Köln (dpa) - Aufgrund von Sicherheitsbedenken haben Polizisten mit Maschinenpistolen ein Konzert der Popsängerin Kylie Minogue in Köln abgesichert.

"Der Veranstalter hat sich wegen eines möglichen Bedrohungsszenarios, das sich aus der Auswertung von Social-Media-Plattformen ergab, an uns gewandt", sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. "Bei so etwas können wir nicht untätig bleiben." Zuvor hatte "Bild" berichtet.

Die etwa 20 Beamten unterstützten die Ordnungs- und Sicherheitsdienste am Dienstagabend beim Einlass. Wie die Polizei betonte, verlief das Konzert der australischen Popsängerin aber "vollkommen störungsfrei".

Laut Polizei ging es um einen möglichen Störer aus Belgien. Bilder dieser Person, die man aus dem Internet holte, hingen an der Veranstaltungshalle Palladium in Köln-Mülheim aus. Alle männlichen Besucher seien abgeglichen worden bei den Einlasskontrollen. Mit belgischen Behörden sei Kontakt aufgenommen worden, um möglicherweise Ermittlungen aufzunehmen, erläuterte der Polizeisprecher.

Erst am Montagabend war Minogue ("Your Disco Needs You") in Berlin aufgetreten. In Deutschland steht am Samstag (24.11.) noch ein Konzert der 50-Jährigen an - und zwar in Hamburg.

Am Mittwoch und Donnerstag sind Auftritte der "Golden"-Tour in Kopenhagen und Amsterdam angekündigt.

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