Kunst

Das sind die 10 teuersten Gemälde der Welt

450.312.500 Dollar sind umgerechnet circa 381,6 Millionen Euro. Soviel Geld bezahlte ein anonymer Bieter am Mittwochabend in New York für das Gemälde „Salvator Mundi“ von Leonardo Da Vinci. Ein astronomischer Betrag, der das Bild damit zum teuersten Kunstwerk der Welt macht. Es ist nicht das erste Mal, das Geldsummen für Bilder bezahlt werden, von denen ein Normalsterblicher nicht einmal zu träumen wagt. Immer wieder verdrängen sich Kunstwerke gegenseitig vom Platz des kostspieligsten Kaufs. Nun ist es also erst einmal wieder ein Bild von Da Vinci. Hier sind die neun anderen teuersten Gemälde der Welt.

450.312.500 Dollar sind umgerechnet circa 381,6 Millionen Euro. Soviel Geld bezahlte ein anonymer Bieter am Mittwochabend in New York für das Gemälde „Salvator Mundi“ von Leonardo Da Vinci. Ein astronomischer Betrag, der das Bild damit zum teuersten Kunstwerk der Welt macht. Es ist nicht das erste Mal, das Geldsummen für Bilder bezahlt werden, von denen ein Normalsterblicher nicht einmal zu träumen wagt. Immer wieder verdrängen sich Kunstwerke gegenseitig vom Platz des kostspieligsten Kaufs. Nun ist es also erst einmal wieder ein Bild von Da Vinci. Hier sind die neun anderen teuersten Gemälde der Welt.

Dieses Bild von Pablo Picasso entstand im Jahr 1932. Im Mai 2014 versteigerte das Auktionshaus Christie’s es für 95 Millionen Dollar. Der Käufer ist unbekannt. Auf dem Gemälde ist eine nackte Frau neben einer Büste zu sehen, die Picassos Geliebte Marie-Thérèse Walter sein soll.

Im Mai 2017 wurde das Gemälde des amerikanischen Künstlers Jean-Michel Basquiat für umgerechnet 99,2 Millionen Euro versteigert. Es zeigt einen abstrakten Kopf auf hellem Grund, der in Öl und Kreide gemalt wurde. Laut der New York Times ist dieses Gemälde das erste Kunstwerk mit Entstehungsdatum nach 1980, das bei einer Auktion für über 100 Millionen Dollar versteigert wurde.

„Der Schrei“ ist der Titel von insgesamt vier Gemälden des norwegischen Künstlers Edvard Munch. Alle Bilder haben weitestgehend das gleiche Motiv und entstanden zwischen 1893 und 1910. Zu sehen ist ein Mensch, der seine Hände an den Kopf presst und das Gesicht zu einem Schrei verzerrt. Für 119,9 Millionen Dollar, umgerechnet 91,3 Millionen Euro, wurde das Bild 2012 in New York an einen Unbekannten versteigert.

135 Millionen Dollar bezahlte der US-amerikanische Unternehmer Ronald Lauder 2010 für das Abbild der österreichischen Unternehmergattin Adele-Bloch Bauer. Es gilt als eines der bedeutendsten Bilder des Wiener Jugendstils. Das Bild ist zum großen Teil in gelblichen Farben gehalten und mit Blattsilber- und Blattgoldauflagen verziert. Lauder kaufte das Bild für sein New Yorker Privatmuseum, die „Neue Galerie“ in Manhattan.

Das Bild, das dem abstrakten Expressionismus zugerechnet wird, wurde 1953 fertig gestellt. Der niederländische Maler Willem de Kooning malte zu dieser Zeit noch fünf andere, ähnliche Bilder von Frauen, die allesamt den Namen „Woman“ und eine Nummerierung tragen. Im November 2006 verkaufte der Musik- und Filmproduzent David Geffen das Gemälde für 137,5 Millionen Dollar an Hedgefonds-Manager Steven Cohen. Es zeigt die abstrakte Form einer Frau in Pastellfarben.

Das Ölbild auf einer Holzfaserplatte wurde von dem amerikanischen Künstler Jackson Pollock im Stil des „Action Paintings“ gemalt. Dieser Stil ist mit dem Expressionismus verwandt. Farben werden ohne Vorgaben aufgemalt, aufgetragen oder gespritzt. „No. 5, 1948“ besteht zum größten Teil aus dunklen Farbspritzern  mit gelben und weißen Akzenten. David Geffen verkaufte das Bildnis 2006 für 140 Millionen Dollar an einen Käufer aus Mexiko, der bis heute nicht bekannt ist.

Das Werk des britischen Künstlers Francis Bacon besteht aus drei Bildern, die den verstorbenen Künstler Lucian Freud zeugen. Der Enkel von Sigmund Freud sitzt darauf auf einem Stuhl in einem Käfig vor einer gelben Wand. Für 142,4 Millionen Dollar wurden die Gemälde im November 2013 in New York versteigert.

Eine nackte Frau liegt entspannt auf dem Rücken auf einem roten Untergrund. Der italienische Künstler Amedeo Modigliani malte das Gemälde „Nu couché“ von 1917 bis 1918. Damals galt es als skandalös. In 2015 wurde es in New York zu einem Preis von 170,4 Millionen Dollar versteigert. Wer das höchste Gebot abgab ist unbekannt, der neue Besitzer wollte anonym bleiben.

Das Gemälde, dessen Name auf deutsch „Die Frauen von Algier“ bedeutet, malte Pablo Picasso irgendwann zwischen Ende des Jahres 1954 und Anfang 1955. Es gehört zu einer Serie von 15 Gemälden und mehreren Zeichnungen des spanischen Künstlers. Die Version „O“ ist die letzte Version und wurde im Mai 2015 in New York für rund 179 Millionen Dollar versteigert. Sie zeigt vier Frauen in einem Harem die sowohl abstrakt als auch teilweise realistisch dargestellt werden.

Der Spitzenplatz geht also an ein Bild, dass Leonardo da Vinci vermutlich um 1500 malte. Darauf zu sehen ist Jeus Christus, der den Betrachter gerade anblickt und zwei Finger in segnender Geste erhoben hat. In seiner linken Hand hält er eine Kristallkugel und trägt ein blaues Gewand. Experten bezweifeln allerdings, dass Da Vinci das Gemälde wirklich alleine fertigte. Außerdem sei es nicht mehr in bestem Zustand, nachdem es über die Jahre unsachgemäß gereinigt wurde.

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