Stadt erinnert zum Bauhaus-Jubiläum an „Neues Frankfurt”

Mit Sonderausstellungen in drei Museen will die Stadt Frankfurt zum bundesweiten Bauhaus-Jubiläum im kommenden Jahr an ihr einstiges Siedlungsprojekt „Neues Frankfurt” erinnern.

Mit Sonderausstellungen in drei Museen will die Stadt Frankfurt zum bundesweiten Bauhaus-Jubiläum im kommenden Jahr an ihr einstiges Siedlungsprojekt „Neues Frankfurt” erinnern. Geplant sind außerdem Vorträge, Aufführungen und ein Symposium, wie das Kulturdezernat am Freitag mitteilte. „Das Neue Frankfurt war viel mehr als nur ein städtebauliches Projekt. Die Künstler des Neuen Frankfurt leisteten Pionierarbeit auf verschiedensten Gebieten”, sagte Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD).

Das Museum Angewandte Kunst will vom 19. Januar bis zum 14. April zeigen, wie sich die Idee des „Neuen Frankfurt” auf das Design der 1920er Jahre auswirkte. Vom 23. März bis zum 18. August informiert das Deutsche Architekturmuseum mit einer Ausstellung über die Bauten der Trabantenstadt. Das Historische Museum untersucht, welchen Nutzen die Stadt heute aus dem damaligen Großstadtprojekt ziehen kann.

Der Architekt Ernst May (1886-1970) war als Stadtbaurat zwischen 1925 und 1930 für zahlreiche Siedlungsprojekte verantwortlich. In nur wenigen Jahren entstanden unter ihm im „Neuen Frankfurt” rund 15 000 Wohneinheiten. Die Anlagen zählen neben dem Bauhaus in Dessau und der Weißenhofsiedlung in Stuttgart zu den bedeutendsten Bauwerken der Weimarer Zeit. Die Kunsthochschule Bauhaus wurde 1919 gegründet.

(dpa)

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