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Susanne Pfeffer, neue Direktorin des Museums für Moderne Kunst (MMK) in Frankfurt.

Susanne Pfeffer: Erste Ausstellungen als neue MMK-Direktorin

Gut zehn Monate nach ihrem Amtsantritt hat Susanne Pfeffer ihre ersten drei Ausstellungen als Direktorin des Museums für Moderne Kunst (MMK) präsentiert.

Gut zehn Monate nach ihrem Amtsantritt hat Susanne Pfeffer ihre ersten drei Ausstellungen als Direktorin des Museums für Moderne Kunst (MMK) präsentiert. Mit ihnen will sie nach eigenen Angaben künstlerische Positionen vorstellen, die sich mit gesellschaftlichen Fragen auseinandersetzen. Kunst müsse das politische Geschehen derzeit stärker reflektieren als je zuvor, sagte die Kunsthistorikerin am Donnerstag in Frankfurt. Sie war Anfang des Jahres erst vom Fridericianum in Kassel zum MMK gewechselt.

Zu sehen sind im Haupthaus Arbeiten der Künstlerin Cady Noland. Die studierte Soziologin hinterfragt in ihren Objekten und Installationen aus Alltagsgegenständen den Mythos des Amerikanischen Traums. Im gegenüberliegenden Zollamt werden Videoarbeiten und Filme von Marianna Simnett ausgestellt. Sie zeigen im Stil des fantastischen Realismus' albtraumhafte Sequenzen, Verstümmelungen, Laborversuche.

Im Tower im Bankenviertel ist eine polit-aktivistische Gemeinschaftsausstellung zu sehen. Unter dem Titel „Weil ich nun mal hier lebe” versammelt sie Werke von Künstlern, die sich mit Rassismus und Ausgrenzung befassen. Viele der Werke wurden den Angaben zufolge eigens für die Werkschau dort geschaffen.

(dpa)

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