17,8 Millionen für Staatskasse und Vereine

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Nach dem vom Präsidenten des Oberlandesgerichts (OLG) und dem Generalstaatsanwalt beim OLG erstellten zentralen Jahresbericht haben hessische Gerichte und Staatsanwaltschaften in Ermittlungs-

Nach dem vom Präsidenten des Oberlandesgerichts (OLG) und dem Generalstaatsanwalt beim OLG erstellten zentralen Jahresbericht haben hessische Gerichte und Staatsanwaltschaften in Ermittlungs- und Strafverfahren sowie in Gnadensachen 2017 insgesamt 17,8 Millionen Euro gemeinnützigen Einrichtungen und der Staatskasse zugewiesen. 27 Prozent mehr als im Jahr davor. Den Großteil der Summe haben die Staatsanwaltschaften zugewiesen, 12,2 Millionen Euro; 5,1 Millionen die Amts- und 481 000 Euro die Landgerichte.

Spitzenreiter bei den Empfängern sind die Staatskasse, Gerichtskassen und Zahlstellen mit 2,6 Millionen. Dahinter rangieren mit gut zwei Millionen Euro insgesamt 48 Haftentlassenen-, Straffälligen- beziehungsweise Bewährungshilfevereinigungen. 200 Hilfswerke für Kinder und Jugendliche erhielten knapp 1,9 Millionen Euro, 107 Vereinigungen für besondere Erkrankungsformen (wie die Krebshilfe) und 111 sonstige gemeinnützige Einrichtungen jeweils 1,3 Millionen Euro. 121 Einrichtungen für Umwelt- und Tierschutz wurden mit 1,2 Millionen Euro, 88 Behindertenwerkstätten und -vereine mit 1,1 Millionen Euro sowie 129 andere soziale Hilfseinrichtungen und 23 Opferhilfeverbände mit jeweils 986 000 Euro bedacht. Zum Vergleich: 132 kulturelle Institutionen, darunter Fördervereine von Schulen und Museen, bekamen 573 000 Euro, 70 Rettungsdienste (wie das DRK) insgesamt 323 000 Euro und 31 Sportvereine 83 000 Euro.

( hei)

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