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Große Teile der Außenwand eines Fachwerkhauses in der Steedener Hauptstraße waren gestern herausgebrochen. Die Ursache war bis gestern noch unklar.

Großeinsatz

Altes Fachwerkhaus droht einzustürzen

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Wegen akuter Einsturzgefahr eines Wohnhauses ist bis zum späten Montagabend die Steedener Hauptstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt worden. Feuerwehren, Technisches Hilfswerk und ein Sachverständiger waren im Einsatz.

Großeinsatz gestern in der Steedener Hauptstraße: Gegen 13.30 Uhr wurde an einem leer stehenden Fachwerkhaus von Nachbarn bemerkt, dass die Hauswand im ersten Stock einstürzte. Sofort wurden das Bauamt und ein Fachberater vom THW Dillenburg alarmiert, die sich den Schaden ansahen und sofort Einsturzgefahr attestierten. Bei dem Haus handelt es sich um ein Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert, das vor geraumer Zeit einen Wasserschaden erlitten hatte.

Ein Gutachter soll daraufhin die Unbewohnbarkeit des Hauses festgestellt haben. Trotzdem sollen die Eigentümer mit Renovierungsmaßnahmen begonnen haben. Die genaue Ursache für den Schaden war gestern noch unklar. Alarmiert wurden vorsorglich die Feuerwehren aus Runkel, Schadeck, Steeden und Dehrn, die technische Einsatzleitung aus Runkel sowie das Technische Hilfswerk aus Limburg und Weilburg. „Wir werden erst einmal das Baugerüst zurückbauen und dann mit großen Wasserbehältern und Paletten im Innern des Hauses alles abstützen“, so ein Mitarbeiter des THW, das mit einem Spezialfahrzeug im Einsatz war. Sichtbar waren altes, rundum laufendes Ständerfachwerk und eine herausgefallene Wand. Vor zweieinhalb Jahren fiel im Hof des Hauses eine alte Scheune einem Goßbrand zum Opfer.

(kdh)

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