Aufenthaltsbereich aus dem „Nichts“

Mit den rund 80 000 Euro, die in die neue Küche inklusive neuer Decke, fugenfreiem Boden und Erweiterung gesteckt werden mussten, war es in diesem Sommer noch nicht getan.

Mit den rund 80 000 Euro, die in die neue Küche inklusive neuer Decke, fugenfreiem Boden und Erweiterung gesteckt werden mussten, war es in diesem Sommer noch nicht getan. Eine neue Teeküche für das Kita-Team musste auch noch her. Eine Auflage in Sachen Hygiene.

Geschaffen wurde die Teeküche gleich neben der Küche und doch quasi aus dem „Nichts“. Denn dort, wo heute Kaffee gekocht und Plätzchen für Weihnachten gebacken werden können, klaffte bislang eine Lücke im Boden, ging es runter in den Keller. Ein „Schikanierzwickel“, so Kowald, den man jetzt beseitigt habe, indem ein neuer Boden eingezogen wurde. Geschätzte Gesamtkosten für Rohbau und Einrichtung der Teeküche: Rund 24 000 Euro. Addiert man dazu die 80 000 Euro, mit denen die Küche zu Buche schlug, kommt man auf etwas über 100 000 Euro, die die gesamte Maßnahme gekostet hat.

Wer dafür aufkommen wird? Im Moment erst einmal die Immanuel-Gemeinde. Die allerdings setzt darauf, dass die Stadt wie auch die Evangelische Kirche Hessen und Nassau (EKHN) die Maßnahme bezuschussen.

Aktuell, so Stoodt-Neuschäfer, stehe man in Gesprächen mit der EKHN in Darmstadt über die Höhe der Förderung. Was so nicht abzudecken ist, wird die Gemeinde aus eigenen Mitteln und mit Unterstützung einer kirchennahen Stiftung zu bewerkstelligen haben.

Die Stadt, das kündigte Bürgermeister Leonhard Helm (CDU) bei einer Stippvisite in der Kita an, werde ihren Verpflichtungen wie auch in den anderen Kitas kirchlicher Träger nachkommen. Will heißen, die Stadt übernimmt 50 Prozent der Baukosten.

Dass das Geld der Kommune hier gut angelegt ist, davon war der Rathauschef nicht erst nach dem Blick auf die neue Küche überzeugt. Er sei froh, so Helm, dass die Kindergärtenlandschaft in Königstein so vielfältig sei. Hier die konfessionellen und da die städtischen Kitas, dort die in freier Trägerschaft und dazu noch der Waldkindergarten – das sei ein tolles Angebot und bilde die Pluralität der Stadt ab. sj

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