S-Bahn-Verkehr

Ballon verursacht Kurzschluss

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Ein Gasluftballon hat am Samstag Zugausfälle und -verspätungen im S-Bahn-Verkehr ausgelöst. Nach Angaben der Deutschen Bahn und der Bundespolizei wurde der metallbeschichtete, mit Helium gefüllte Ballon um etwa 15.15 Uhr in der S-Bahn-Station Konstablerwache losgelassen und geriet in einen Tunnel. Als er dort eine Oberleitung berührte, kam es zu einem Kurzschluss.

Ein Teil des Fahrdrahts krachte herunter. In der Folge wurde die Leitung des betroffenen Gleises zwischen dem Hauptbahnhof und der Ostendstraße bis etwa 17.15 Uhr stromfrei geschaltet. S-Bahnen der Linie 1 bis 6, 8 und 9 fuhren in dieser Zeit gar nicht, nur abschnittsweise oder verspätet. Insgesamt waren 88 Züge betroffen.

Die Behinderungen ärgerten auch die Fußballfans, die zum Spiel zwischen der Eintracht Frankfurt und dem Hamburger SV in der Commerzbank Arena (Beginn: 18.30 Uhr) unterwegs waren. Die Bahn schickte ein Reparaturfahrzeug an die Konstablerwache, das die Folgen des Kurzschlusses beseitigte.

In der Hausordnung für  Bahnhöfe heißt es unter dem Punkt „Nicht gestattet ist“: „Mitführen von metallbeschichteten Luftballons (Lebensgefahr aufgrund der stromführenden Oberleitungen).“

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