Bauschaum in den Auspuff gespritzt

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Aus Ärger über im Wohngebiet abgestellte Autos eines Pflegedienstes haben Unbekannte die Auspuffanlagen von drei Renault Twingo, die am Sossenheimer Weg schräg gegenüber der Walter-Kolb-Schule abgestellt

Aus Ärger über im Wohngebiet abgestellte Autos eines Pflegedienstes haben Unbekannte die Auspuffanlagen von drei Renault Twingo, die am Sossenheimer Weg schräg gegenüber der Walter-Kolb-Schule abgestellt waren, mit Bauschaum zugespritzt. Die Sachbeschädigung geschah in der Nacht von Freitag auf Samstag und ist bei der Polizei angezeigt worden. Betroffen ist der Pflegedienst von Lars Döring; er ist mit 40 Fahrzeugen einer der größten im Frankfurter Westen und versorgt Menschen von der Innenstadt bis in den Main-Taunus-Kreis. Schon seit Monaten schwelt der Streit, weil sich einige Anwohner darüber aufregen, dass einige der Firmenfahrzeuge Dörings im öffentlichen Straßenraum abgestellt sind. Dazu hat es sogar schon einen „Runden Tisch“ im Büro des Nachbarschaftsvereins gegeben, bei dem ein durchaus konstruktives Gespräch geführt wurde (wir berichteten): Lars Döring sucht neue Räumlichkeiten in Unterliederbach, am besten mit Parkplätzen – er hat unter anderem den frei werdenden Penny-Markt im Auge, der in einen Neubau umziehen soll. Der Pflegedienst ist in jüngster Zeit rasant gewachsen, beschäftigt viele Mitarbeiter und hat 40 Autos im Einsatz. Davon, so Döring, stünden aber nur fünf bis acht rund um den Sossenheimer Weg: „Die anderen 35 nehmen unsere Mitarbeiter mit nach Hause. Diese Autos hier sind Springer-Fahrzeuge für Mitarbeiter, die mit dem eigenen Auto kommen.“ Eines der jetzt mit Bauschaum behandelten Autos war mit dem Logo des Pflegedienstes bedruckt, zwei waren nicht markiert, aber vom selben Typ. Wie hoch der Schaden ist, weiß Lars Döring noch nicht. Er ist bestürzt, dass der Täter damit auch einen Unfall in Kauf genommen hat: „Wenn man nicht sieht, dass Bauschaum im Auspuff ist, geht der Motor irgendwann während der Fahrt aus. Das kann dann auch bei 120 auf der Autobahn sein.“

Wer etwas gesehen hat, wird gebeten, sich beim 17. Polizeirevier in der Gebeschusstraße unter Telefon (0 69) 75 51 17 00 zu melden.

( hv)

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