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Beleuchtete Landkarten-Laptopkissen: Das ist Hessens beste Schülerfirma

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Die Eichendorffschule hat sich mit dem Unternehmen „Mapled“ den Titel gesichert. Nun geht’s zum Bundesfinale nach Berlin.

Die Schülerfirma „Mapled“ von der Eichendorffschule in Münster hat am Donnerstag den „Junior“-Landeswettbewerb und damit den Titel „Bestes Junior-Unternehmen Hessen 2018“ gewonnen. Die Freude war groß, als die Jury den Sieger in der Rittel Arena in Wetzlar verkündete. Nun dürfen die Jungunternehmer vom 20. bis 22. Juni beim Bundeswettbewerb für Hessen antreten und wollen in Berlin Deutschlands beste Schülerfirma werden. Der noch ferne Europawettbewerb wird in Belgrad sein.

Das Unternehmen von der Eichendorffschule setzte sich gegen acht weitere Finalisten aus ganz Hessen durch, die sich für den Landeswettbewerb qualifiziert hatten. Mit „ihrer hohen Professionalität“, so die Veranstalter, und der Geschäftsidee für Laptopkissen, die ausrangierte Landkarten mit modernen LEDs kombinieren, konnten die Kelkheimer die sechsköpfige Jury überzeugen. Über Platz 2 freute sich „ReBottycle“ (Berufliche Schulen Korbach und Bad Arolsen), das gebrauchten Glasflaschen ein zweites Leben als Lampen schenkt. Den Upcycling-Trend erkannten auch die Schüler der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule (Homberg) und nutzten ihn, für die Entwicklung individueller Kissen. Mit ihrer Firma „Clobberpillow“ holten sie Platz 3.

Hessens Kultusminister Alexander Lorz war begeistert: „Das Siegerteam und die anderen Schulen verstehen es auf beeindruckende Weise, ihre innovativen Konzepte umzusetzen und vor der Jury zu präsentieren. Die Jungunternehmer starteten bereits nach den Sommerferien, entwickelten ein Produkt oder eine Dienstleistung und führten monatlich Buch über ihre Geschäftsvorfälle.

(wein)

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