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Einen verletzten Waldarbeiter rettete am 12.04.2018 die Bergwacht Großer Feldberg mittels Winde von einem Polizeihubschrauber.

Einsatz in Oberstedten

Bergwacht rettet Verletzten mit Hubschrauber

Bei Rückearbeiten im Waldgebiet oberhalb des Oberstedter Forellenguts ist am Donnerstagvormittag ein Arbeiter verletzt worden. Gegen 10:40 Uhr war der Notruf bei der Zentralen Leitstelle eingegangen, die daraufhin Rettungsdienst und Bergwacht alarmierte. Diese rückten anschließend zum nächstgelegenen Forstrettungspunkt an, wo sie von einer Försterin in Empfang genommen. Die vier Bergwachtkräfte wurden daraufhin zur Einsatzstelle gebracht. An einem Hang, etwa 150 Meter unterhalb des nächsten Waldwegs entfernt, erreichten sie den Patienten. Dem 27-jährigen war bei Waldarbeiten ein Baumstamm gegen das Bein geschleudert. Hierdurch zog er sich eine geschlossene Unterschenkelfraktur zu.

Bei Rückearbeiten im Waldgebiet oberhalb des Oberstedter Forellenguts ist am Donnerstagvormittag ein Arbeiter verletzt worden. Gegen 10:40 Uhr war der Notruf bei der Zentralen Leitstelle eingegangen, die daraufhin Rettungsdienst und Bergwacht alarmierte. Diese rückten anschließend zum nächstgelegenen Forstrettungspunkt an, wo sie von einer Försterin in Empfang genommen. Die vier Bergwachtkräfte wurden daraufhin zur Einsatzstelle gebracht. An einem Hang, etwa 150 Meter unterhalb des nächsten Waldwegs entfernt, erreichten sie den Patienten. Dem 27-jährigen war bei Waldarbeiten ein Baumstamm gegen das Bein geschleudert. Hierdurch zog er sich eine geschlossene Unterschenkelfraktur zu.

Da der Patient starke Schmerzen hatte, wurde noch ein Notarzt zur Schmerztherapie hinzugezogen. Nach kurzer Beratschlagung entschied man sich schließlich, den Patienten über die Winde eines Polizeihubschraubers zu retten. Dieser flog über die Einsatzstelle und ließ schließlich ein Seil herunter. Patient und Luftretter wurden eingehängt, hochgezogen und zu den Hochtaunuskliniken nach Bad Homburg geflogen. Dort wurden beide abgelassen und der Patient an die Klinik übergeben. „Windenrettungen im Taunus sind zwar selten“, sagt Björn Nolting von der Bergwacht Großer Feldberg, „aufgrund unseres hohen Trainingspensums aber absolute Routine.“

Der 44-jährige war es auch, der mit dem Patienten ins Krankenhaus flog: „Wir hatten sehr gute Bedingungen und der Einsatz lief optimal ab.“ Besonders lobt er dabei die Kommunikation zwischen den Einsatzkräften am Boden und in der Luft sowie den Leitstellen. Diese habe einwandfrei funktioniert.

(saj)

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