Wohnraum für Mitarbeiter

Beschleunigung für Vorhaben der Metzgerei Klein in Oberhöchstadt

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Die Verwaltung schlägt ein einfacheres Verfahren für die Bebauung im Ortskern von Oberhöchstadt vor. Die Metzgerei will dort ihre Produktionsstätte modernisieren und Wohnraum für Mitarbeiter schaffen.

Alle reden vom bezahlbaren Wohnraum, die Metzgerei Klein schafft in der Ortsmitte von Oberhöchstadt Fakten. 20 Wohnungen sollen dort vor allem für die Mitarbeiter entstehen. Das städtebauliche Konzept wird wie folgt charakterisiert: „Um auch in Zukunft den Standort mit Produktion und Verkauf langfristig zu sichern und für Kunden attraktiv zu halten, soll auf den Grundstücken Sodener Straße 2-4 eine Neubebauung errichtet werden, die neben ebenerdigen Kundenparkplätzen, Produktionserweiterung, Verkaufsflächen auch Wohnungen vor allem für Mitarbeiter der Metzgerei vorhält.“

Dabei gilt es, so zu planen, dass es dem Charakter des Ortskerns nicht widerspricht. So sollen in Verlängerung des Stammhauses Limburger Straße 7 zwei Baukörper entlang der Sodener Straße entstehen, die die Gebäudeflucht und Gebäudehöhen aufgreifen.

Die beiden älteren Gebäude Sodener Straße 2 und 2a werden abgerissen und durch zwei neue zwei- bis dreigeschossige Baukörper mit ausgebauten Dachgeschossen sowie Sockel- und Kellergeschossen ersetzt. Der Kundenparkplatz der Metzgerei wird mit einem Winkelgebäude überbaut. Auf Straßenniveau sind ein Ladengeschäft und für Kunden erdgeschossige Parkplätze sowie im rückwärtigen Bereich Erweiterungen für die Produktion geplant. In beiden Obergeschossen und in den Dachgeschossen sollen ausschließlich Wohnungen untergebracht werde.

Diesen Eckdaten haben die Stadtverordneten bereits im vergangenen Jahr zugestimmt. Jetzt steht eine Verfahrensänderung zur Debatte. Die Verwaltung schlägt vor, die beiden getrennten Verfahren für das Metzgereigelände und für die des für dieses Projekt benötigten ehemaligen Spielplatzes zusammenzulegen und als Angebotsplanung weiterzuführen. So könne das Verfahren effizienter durchgeführt werden.

Materiell werde sich der Charakter des Vorhabens nichts ändern, sagt Erster Stadtrat Robert Siedler (parteilos) auf Anfrage. Ein vorhabenbezogener Bebauungsplan ist seiner Meinung nach nicht erforderlich, da keine Notwendigkeit bestehe, Termine vorzugeben, um der Gefahr einer ewigen Baustelle entgegenzuwirken.

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt (ASU) kommt am Dienstag zu seiner Sitzung zusammen. Vor der Sitzung, die um 19 Uhr im Raum Feldberg 1 in der Stadthalle beginnt, gibt es eine Ortsbegehung. Treffpunkt ist um 18 Uhr auf dem Parkplatz in der Sodener Straße.

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