Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei sind am Dienstag (01.09.2015) Nachmittag auf einem Feld bei Grävenwiesbach-Laubach (Hochtaunuskreis) im Einsatz. Nach einem schweren Unfall am sogenannten Laubacher Kreuz musste die Feuerwehr drei Schwerverletzte aus ihren Unfallwracks befreien.
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Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei sind am Dienstag (01.09.2015) Nachmittag auf einem Feld bei Grävenwiesbach-Laubach (Hochtaunuskreis) im Einsatz. Nach einem schweren Unfall am sogenannten Laubacher Kreuz musste die Feuerwehr drei Schwerverletzte aus ihren Unfallwracks befreien.

Autofahrerin überfährt Stopschild

Drei Schwerverletzte nach Unfall am Laubacher Kreuz

Eine Autofahrerin übersah an einer Kreuzung ein Stopschild und prallte in einen ankommenden Audi. Alle drei Personen mussten schwer verletzt aus den Fahrzeugen befreit werden.

Bei einem Unfall am Laubacher Kreuz sind am Dienstagnachmittag drei Personen schwer verletzt worden. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge war die Fahrerin eines Kleinwagens gegen 13:30 Uhr auf der L3457 unterwegs. Im Kreuzungsbereich zur Limburger Straße, dem sogenannten Laubacher Kreuz, überfuhr sie, laut Polizei ohne überhaupt abzubremsen, das dort befindliche Stopschild. Dabei prallte sie in einen kreuzenden Audi A3. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls gute dreißig Meter in ein Feld geschleudert. Der Wagen der Unfallverursacherin rutschte in den Straßengraben. Rund 25 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Laubach, Hundstadt, Grävenwiesbach, sowie Usingen rückten, neben mehreren Rettungswagen und zwei Notärzten zur Einsatzstelle aus.

Vor Ort bot sich den Kräften ein Bild der Verwüstung. Trümmerteile klagen quer über das Feld verstreut. Eine Person im Audi war im Wrack eingeklemmt, ein weiterer Insasse sowie die Kleinwagen-Fahrerin eingeschlossen. Sie mussten allesamt mit hydraulischem Rettungsgerät von der Feuerwehr befreit werden. Bei allen stellte der Rettungsdienst schwere Verletzungen fest. Aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse musste der anrückende Rettungshubschrauber Christoph 2 seinen Anflug abbrechen. Ersatzweise rückte der Notarzt aus Bad Homburg an. Die Verletzten wurden anschließend in die Schockräume der Kliniken Usingen und Bad Homburg, sowie der BG-Unfallklinik in Frankfurt gebracht. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 20.000 Euro. saj

 

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