Wilderei am Westerbach

Hunde reißen Rehbock

Wegen schwerer Verletzungen am Rücken musste ein Rehbock vom zuständigen Jagdpächter erschossen werden. Der Jagdpächter des Gemeinschaftsjagdbezirks „Kronberg Feld“ war am Sonntag gegen 18

Wegen schwerer Verletzungen am Rücken musste ein Rehbock vom zuständigen Jagdpächter erschossen werden. Der Jagdpächter des Gemeinschaftsjagdbezirks „Kronberg Feld“ erhielt am Sonntag die Nachricht, dass am Westerbach ein verletzter Rehbock liege. Er stellte fest, dass dem Tier ein etwa 15 Zentimeter großes Stück Fleisch aus dem Rücken gerissen worden war. Von den Keulen zu den Hinterläufen waren deutliche Krallenspuren zu erkennen. Weitere Spuren und Verletzungen an anderen Körperteilen lassen den Schluss zu, dass der 20 Kilogramm schwere Bock eventuell von zwei Hunden angegriffen wurde. Vermutlich hat der Hundehalter den Angriff bemerkt und konnte den Hund beziehungsweise die Hunde von dem Bock abzubringen,  teilte die Polizei mit. Der Vorfall habe sich im Bereich Oberer Lindenstruth/Westerbach/Wohngebiet Ernst-Moritz-Arndt-Straße abgespielt, vermuten die Beamten. Beidseitig des Westerbachs verlaufen beliebte Hundespazierwege. Der Vorfall könne sich auch bereits am Samstag ereignet haben. Hinweise nimmt das Umweltkommissariat der Kripo in Bad Homburg, Telefon (0 61 72) 12 0–0, entgegen, das wegen einer Straftat nach dem Tierschutzgesetz ermittelt. (red)

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