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Hühner-Stallanlage des Margarethenhofs Karben-Kloppenheim brennt an der B3 zwischen Karben und Bad Vilbel, einige tausend Legehennen sterben beim größten Eierproduzenten im Rhein-Main-Gebiet

Feuer

Nach Brand in Hühnerstall: Kripo sucht nach Ursache

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Verzogen hat sich der Rauch inzwischen. Nur noch verkohlte Dachspanten ragen aus dem Gebäudegerippe auf dem Bergrücken zwischen Karben und Bad Vilbel direkt neben der Bundesstraße B3 hervor. Am Mittag hatten dort zwei von vier Hühnerställen lichterloh gebrannt. 5000 Hennen sind ums Leben gekommen. Der Sachschaden liegt laut Polizeiangaben weit im sechsstelligen Bereich.

Verzogen hat sich der Rauch inzwischen. Nur noch verkohlte Dachspanten ragen aus dem Gebäudegerippe auf dem Bergrücken zwischen Karben und Bad Vilbel direkt neben der Bundesstraße B3 hervor. Am Mittag hatten dort zwei von vier Hühnerställen lichterloh gebrannt. 5000 Hennen sind ums Leben gekommen. Der Sachschaden liegt laut Polizeiangaben weit im sechsstelligen Bereich.

Etwa 500 Tiere seien gerettet worden, erklärt Polizeisprecherin Sylvia Frech. Diese Tiere sind derzeit in einer provisorischen Einzäunung auf einer Wiese neben dem Stall unterbracht. Am Abend sollen die Tiere eingefangen werden, erklärt Karl August Kliem, Seniorchef des Margarethenhofs in Kloppenheim, zu dem die Stall-Anlage gehört. Ein Lehrling des Betriebes könne die Tiere aufnehmen, sagt Kliem. Bei ihm sei zufällig derzeit ein Stall frei.

Am Montag und Dienstag wolle die Kripo die Anlage untersuchen, um die Brandursache herauszufinden, erklärt Kliem. „Wir verstehen alle nicht, wie das Feuer ausbrechen konnte.“ In den Ställe befinde sich – abgesehen von den Tieren selbst – nichts Brennbares. Erst vor einer Woche sei die gesamte Anlage außerdem von einer Fachfirma „blitzblank gereinigt“ worden.

Die zwischenzeitlichen Warnungen vor dem Brandrauch und die Aufforderung, dass Anwohner Fenster und Türen geschlossen halten sollten, hob die Polizei wieder auf. Die enorme Rauchsäule über der Brandstelle knapp nördlich der Frankfurter Stadtgrenze war im Rhein-Main-Gebiet weithin sichtbar.

Auch ist die Bundesstraße B3 zwischen Frankfurt und Friedberg frei befahrbar, ebenso die Kreisstraße zwischen Kloppenheim und Dortelweil. Die Stall-Anlage liegt zwar neben der B3, ist von dieser aus aber durch Zaun und Grünstreifen abgeschirmt. Die Brandstelle ist von der B3 aus auch nicht zu sehen.

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